Workshop – Tidewater Wharf – Teil 1: Repair Dock

Soeben habe ich mit der Konstruktion der Tidewater Wharf im Maßstab 1:160 begonnen. Ich hatte mir vor einigen Wochen die Original Pläne und Bauanleitung von Builders in Scale bestellt und habe nun begonnen die Pläne in den kleineren Masstab zu konvertieren. 1 zu 1 geht dies in der Regel nicht, aber da ich schon diverse Modelle in dieser Art gebaut habe traue ich mir das Projekt durchaus zu.

Das Reparaturdock ist das größte der vier Gebäude dieses Bausatzes. Daneben gibt es noch einen Leuchtturm, ein Cafe und ein Tuchmacher Gebäude. Die letzteren Beiden stehen auf einem Holz-Pier. Auch der Leuchtturm ist aufgeständert.

Das 3D-Modell der Reparaturdocks entsteht in Blender (wie eigentlich alles was ich für meinen Drucker vorbereite). Hier ein paar erste Rendergrafiken, die das ungefähre Layout des Reparaturdocks aufzeigen.

Die nächsten Schritte umfassen die Nachbildung der Bretterwände und deren Abschlussleisten und die Dachstruktur (werde wohl auf Wellblech oder glatte Bleche mit gefalztem Rand setzen).

Ich habe das 3D Modell dieses Gebäudes bereits zweimal zuvor begonnen. Hier zwei ältere Bilder. Von dene das große Tor dazu einlädt wieder Verwendung zu finden.

Und von der anderen Seite

Ein weiteres Modell habe ich vor vielen Jahren für den Trainz Railtoad Simulator 2004 erstellt und nach diesem Vorbild texturiert (runter scrollen um acht tolle Bilder dieses großartigen Vorbilds meines supereinfachen Modells zu sehen). Ich versuche später einen Screenshot des Game Modells zu Posten.

Zunächst aber der aktuelle Stand des Reparaturdocks. Die Bretterfassaden sind fertig und ein wenig Innendetails sind erstellt. Der Boden über dem Tor, die Treppe dort hinauf und ein paar Stützpfetten unter dem ausgestellten Dach.

Nun geht es an die Fenster und den Balkon.

Feinarbeiten

Vordere linke Eckansicht

Hintere linke Eckansicht

Hintere rechte Eckansicht

Ich bin gespannt ob die Ausstellfenster sich auf meinem FDM-Drucker fertigen lassen.

Als nächstes mache ich mich an das Natursteinfundament. Das wird eine Herausforderung, da technisch gesehen jeder Stein im Original ein Unikat ist. Das kommt im Modell natürlich nicht in Frage. Jeder Stein hat potenziell sehr viele Polygone, die jedoch von der Auflösung des Druckverfahrens her nicht vernünftig abzubilden sind. Hier setze ich auf Vereinfachung.

Ich plane zudem Mauersegmente zum Zusammenstecken zu erstellen, bei denen die zufällige Anordnung für ausreichende Diversität sorgt. Hoffe ich. Gestern habe ich darauf schon einige Stunden ver(sch)wendet. Zufrieden bin ich aber noch nicht.

Die Mühe ist es langfristig dennoch wert, da ich solche Natursteinfundamente noch häufiger einzusetzen gedenke. Zum Beispiel für die Mauern der Werften, aber auf als Fundamente für weitere Gebäude.

Auf dem letzten Bild sieht man die rechte hintere Ecke des Gebäudes, wo sich beim Vorbildmodell ein Ziegelanbau befindet. Auch für dessen Wände benötige ich noch eine Modellvorlage. Hier denke ich aber mit einfacher Geometrie davon zu kommen.

Sobald die Natursteinfundamente fertig sind Folgen weitere Bilder und die Ziegelanbauten, bei denen auch ein zugemauertes Fenster abzubilden ist. Hier werde ich etwas Mühe auf die Fenstereinsätze verwenden und die Stürze und Fensterbänke als Teil des Fenstereinsatzes abbilden. Die seitliche Abgrenzung erfolgt durch Boolesche Operation (im weitesten Sinne also durch Ausstanzen).

Hier ein erster Ansatz für das Natursteinfundament

Ansicht mit Natursteinfundament