Neuer Look für Model-Railroad.org

Man könnte sagen: und schon wieder eine WordPress Webseite. Wie unglaublich kreativ. Und die Ironie in dem Statement wäre aus Sicht des Webdesigners vermutlich volkommen gerechtfertigt.

Nun ja. Der Zweck dieser Seite ist es nicht ein ungewöhnliches Webdesign zu präsentieren, sondern eine Mpdellbahn zu portraitieren. Die alte Joomla bzw. Mambo Webseite ist schon ganz schön in die Tage gekommen und weder sicher noch leicht zu pflegen. Zahlreich Spambot-Benutzerregistrierungen der letzten Tage haben mich nun zur Abschaltung und Neuauflage bewogen.

Das gleiche Schicksal wird die CNMR-Webseite ereilen, sobald deren (englische) Beiträge in der neuen Webseite erreichbar sind. Auch hier ist das Alter und  die mangelnde Sicherheit der Grund für die Abschaltung.

Beide Webseiten besaßen Foren, die jedoch nicht genutzt wurden. Die Inhalte werden vermutlich einfach als (alte) Blogbeiträge übernommen.

Have fun

Wie kommt eine SD40-2T nach Kanada?

Es war Mal wieder bei eBay über das ich an ein älteres Athearn SD40-2T Modell der SSW oder „Cotton Belt“ (ein Southern Pacific – Ableger) heran kam. Das Modell selbst wies leichte Beschädigungen am vorderen „Pilot“ auf und eine der Stützen des vorderen Geländers fehlte. Der Verkäufer hatte das Modell als Bastlermodell deklariert, so das ich nicht im geringsten ein so gutes Modell erwartet hätte.

Wie aber passt eine SD40-2T „Tunnel Motor“ Lokomotive auf mine kanadische Modellbahn? Eine gute Frage und zunächst rechtfertigte ich die Lok mit dem guten alten Freelancing-Bonus. Meine Shortline trägt den klingenden Namen BC Northern oder etwas formaler British Columbia Northern Railway. Die Zeit ist ca. 2002 – also noch bevordie Canadian National Railway (CN) die British Columbia Railway (BCR) schluckte.

Die BC Rail besaß eine einsame North Line von Prince George in Richtung Dease Lake (dort kam sie niemals an, obwohl die vorarbeiten für das Gleisbett nahezu abgeschlossen waren). Etwa in höhe Chipmunk, BC endete die Strecke.

Hier kommt meine BC Northern ins Spiel. sie formt fiktive eine Brückenroute zwischen Chipmunk durch die Coast Mountains zunächst nach Stewart, BC (und Hyder, AK) und von dort nach Prince Rupert, BC. Aber ich schweife vom Thema ab. SD40-2T in British Columbia.

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Die BC Northern (BCN) kauft die meisten Loks gebraucht an und da die Auswahl in dieser Gegend eher bescheiden ist handelt es sich zumeist um BC-Rail oder CN-Ausschuss.

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Ergänzend kann man noch am Rande erwähnen, das CN durchaus nicht nur BCRail gekauft hat, nein unter den Akuisitionen war auch eine Eisenbahngesellschaft mit dem Namen „Duluth, Missabe & Iron Range“ (DMIR), die ihrerseits SD40-2T Loks von der Union Pacific Railroad (UP) kaufte, die wiederum erhielt, als sie irgendwann mal die Southern Pacific (SP) und damit auch die Cotton Belt (SSW) geschluckt hatte. Allerdings habe ich mich für die SP 9169 entschieden, statt der SSW 9165 (weitestgehend identische Loks mit abweichender Besriftung).

Die BCN SD40-2T #3083 begann also ihr leben tatsächlich Mal als Cotton Belt Maschine und trug die Farbgebungen der SP 9196, UP 4838, DMIR 401, CN 401 und jetzt die Blau-Silberne Farbgebung der BCN 3083.

So kam die SD40-2T nach Kanada. Und mittlerweile auch eine zweite Lok. Für beide steht ein Umbauprojekt an, sie sollen zu BCN eigenen SD40-3ACe unikaten gewandelt werden.

Ein Baubericht folgt später 😉

RailWorld – Yard Management Simulation

Heute stelle ich Mal ein nettes Softwarepaket vor: RailWorld

Die Software ist von der Handhabung her vergleichbar ist mit Programmen wie z.B. dem FreightYardManager (FYM) oder YardDuty (YD).

Die letztgenannten Programme funktionieren im Wesentlichen nach dem gleichen Prinzip wie RailWorld. Basierend auf realen Satellitenbildern wie sie z.B. Microsofts Terraserver USA kostenfrei und lizenzfrei (public domain) zur Verfügung gestellt werden Rangierbahnhöfe und Industriegleisanschlüsse massstäblich abgebildet und aus der Draufsicht verwendet um masstäblich abgebildete (detaillose) Züge zu rangieren.

FYM scheint dabei den größten Zulauf zu haben und die beste Qualität zu biten, es existiert ein wertvoller Fundus an Supportmaterial, das auch für ambitionierte Modellbahner extrem wertvoll sein könnte (z.B. die Industriekarten, in denen die im Spiel verfügbaren Industrieen und die Weiterverarbeitenden Industrien mit einander in einen Kontext gebracht werden und so zum einen die Zusammenhänge diverser Industrien unterenander und zum anderen das Wagonrouting deutlich machen.

Yard Duty ist der Urvater dieser Form der Eisenbahnsimulatio. Das Programm und dessen Weiterentwicklung lagen Jahrelang brach. Aus der Community ist der FYM (als eigenständiges und neues Produkt) hervorgegangen. Jetzt scheint Yard Duty wieder auf zu leben, doch im Moment sieht das alles noch recht zögerlich aus.

RailWorld hingegen kommt frisch und unvoreingenommen daher, ist in Java Programmiert und damit so portabel wie ein Programm nur sein kann. Das Erstellen von Karten, real oder phantasievoll, wird durch einen integrierten Editor zum Kinderspiel.

Die Grafik ist dabei relativ einfach gehalten, die Gleise bestehen aus Vektor-Linienzügen und die Loks und Wagos aus frabigen Rechtecken der jeweiligen Größe. Jede Farbe entspricht einem bestimmten Güterwagentyp, Loks und Begleitwagen haben ebenfalls eigene Farben.

Um Güterwagen (Personenwagen inbegriffen, die transportieren halt eine besondere Fracht: Passagiere) zu bewegen wird mindestens eine Lok benötigt. Trägheit und ähnliches wird dabei sogar simuliert. Ein Crash erfolgt, wenn eine Lok oder ein Wagon mit mehr als 5mph irgenwo gegen fährt (auch beim Kuppeln!).

Gesteuert wird das ganze mit der Maus und spaß macht es auch.

RailWorld ist entgegen dem FYM oder YD als Single Player Spiel ausgelegt, erfordert also im Spiel keinen Serverzugriff. Züge können dennoch (z.B. per Mail) zwischen zwei Spielern ausgetauscht weren, indem diese als YD-Datei exportiert bzw. importiert werden.

RailWorld nimmt das ganze entgegen FYM oder YD nicht zu ernst, Phantasie-„Anlagen“ und geschätzte Trassenverläufe oder Gleispläne sind erlaubt.

Hier ist die Map-Liste zu finden.

Um mich an der Verbreitung des Spiels zu beteiligen habe ich mir einen Rangierbahnhof vorgenommen und diesen für RailWorld adaptiert: Whittier, Alaska (USA).

whittier.zip

Die Karte/Map ist auch auf der RailWorld Homepage verfügbar: RailWorld

http://www.kolls.net/railworld/maps/whittier.zip

Für die Zukunft wird Railworld zudem Multiplayer-Fähigkeiten erlernen und Szenarios bzw. Missionen unterstützen.

Dies ist meiner Meinung nach besonders interessant, da ich mir davon verspreche, das ich einen Zug samt Missionsdaten wie z.B. einer SwitchList (Rangiertabelle) importieren, abarbeiten und mit einer neuen SwitchList exportieren kann.

Update 22 Nov 2017: Es scheint dass die RailWorld Webseite nicht mehr funktioniert. Ich habe den Besitzer angeschrieben, ob ich die letzte Version hosten darf.

BC Northern Layout Konzept

Das BC Northern-Layout wird in den nächsten Monaten zunächst in einem kleinen Arbeitszimmer von 3,48m x 3,95m als Shelf-Layout konzipiert und konstruiert.

Dabei gibt es ein paar Dinge die man quasi als gegeben hinnimmt und sollche die man als widrige Umstände bezeichnen könnte (givens and druthers).

Diese kleine Abhandlung beschreibt den Planungsvorgang und die Überlegungen die zum letztendlichen Layout führen.

Das BC Northern Layout

Das Anlagenthema is Nordamerika, genauer der Westen Kanadas. Hier – in British Columbia (BC) – ist aktuell die Canadian National Railway die tonangebende Eisenbahngesellschaft, was noch verstärkt wird durch die kürzliche Übernahme der British Columbia Railway (BC Rail).

Die Canadian National zeichnet sich für den Modelleisenbahner darin aus, das der Lokpark einige äußerst interessante und sonst nicht anzutreffende Lokomotiven aufweist. Diese sind eine Herausforderung an den Modelleisenbahner und der Lokpark der BC Rail ergänzt dieses noch.

British Columbia hat einige Eisenbahn-Hotspots mit interessanten Themen, z.B. Prince Rupert (Aquatrain, [ergänzt am 19.01.2009] Fairview Containerhafen), Prince George (BC-Rail und CN Knoten) oder auch Vancouver (Intermodal Hafen).

Hier einige Rahmendaten:Gleistypen und Strecken

Die lichte Höhe unterhalb des Layouts wird in etwa 150cm betragen, damit andere Möbel im Raum weiterhin genutzt werden können (Schreibtisch mit PCs, Sofa, Regale, Arbeitsplatte.

Durch die Anordnung entlang der Wand wird das Fenster sowie die Tür durch den Layoutverlauf beeinträchtigt. Der Anlagenteil vor dem Fenster wird mobil konzipiert und mit der darunterliegenden Arbeitsplatte verbunden. Diese wird auf Rollen stehen mit justierbaren Stützen zur Entlastung der selben. So ist der Zugang zum Fenster und der dort installierten Heizung gewährleistet.

Der Türbereich wird über eine Lift-Out Sektion realisiert. Diese ist größenmäßig und gewichtsmäßig natürlich beschränkt, damit ein einfachen Handling gewährleistet bleibt.

Fusion zweier Webseiten

Die Webseiten von Model-Railroad.org und Canadian National Model Railroad werden in den nächsten Monaten unter Model-Railroad.org zusammengefaßt.
Die Subdomain unter der CNMR derzeitig erreichbar ist wird es allerdings im Rahmen einer Weiterleitung weiterhin geben.
Der Umzug von CNMR in die Seitenstruktur von Model-Railroad.org wird sind natürlich einige Zeit hiziehen, in der die alten Seiten weiter verfügbar sein werden.
Die thematische Nähe der beiden Seiten jedoch läßt diesen Schritt als logische Konsequenz erscheinen.
Kommentare dazu können im eigens dazu eingerichteten Forum diskutiert werden.

Railroad Express Software

Seit einiger Zeit ist auf der Homepage von Fred Stevens eine Beta-Version seines Clients zur Steuerung von Modelleisenbahnanlagen mit dem DDW-Server zum freien Download verfügbar.

Die Software leistet dabei im Zusammenspiel mit DDW beachtliches:
Ünterstützung für altes und neues Märklin-Protokoll und die bei neueren Dekodern verfügbaren 27 Fahrstufen.
Unterstützt den NMRA-DCC Standard
Die Software ist Netzwerk orientiert. Ein einzelner, aber beliebiger PC im Netzwerk kann mit der Anlagensteuerung betraut werden.

Und Railroad Express setzt darauf:
Unabhängige Steuerung von bis zu 40 Zügen.
KI für den Automatikbetrieb.
Multiprotokollfähig (gemischte Verwendung von Motorola, NMRA/DCC und Märklin).
Züge fahren mit maßstabgerechter Geschwindigkeit.
Zudem eine Unterstützung für SMA-Memory Dräht zur Verwendung als Antrieb für Weichen und Signale.

Als minimale Systemvorausstetzung gilt ein PC ab 300 MHz und idealerweise auch Windows 2000 als Betriebsystem