Die neue 2016er Comfort Cab ist in der Präproduktion

Soeben haben wir den ersten Probedruck der 2016er Version unserer Comfort Cab geordert. Sollte dieser erwartungsgemäß ausfallen könnnen sich Bastler von CN Wide Nose Lokomotiven auf viele neue Details freuen.

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Die Cab ist nun mit je einer Sinclair-Antenne und einer End-of-Train device Antenne ausgestattet. Zudem kann die Glocke separat montiert werden.

 

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Im Inneren der Cab befindet sich ein „Spritzgußrahmen“ an dem wir diverse zusätzliche Details angesetzt haben:

  • 6x Sinclair Antenna
  • 3x EoT-Antenna
  • 2x Round Filler Cap
  • 2x quare Filler Cap
  • 2x K3 Horn (fits above Bell or other position)
  • 1x CN Snow-Plow
  • 1x left Snow shield
  • 1x right Snow shield
  • 4x SD40-2W style Ditch Lights (für SMD LEDs)
  • 4x Cab Mounted Bell
  • 2x left Window Rear View Mirrors (nur Typ C)
  • 2x right Window Rear View Mirrors (nur Typ C)
  • 2x extra K3 Horns (nur Typ C)
  • 4x extra K5 Horns (nur Typ C)
  • 4x Firecracker Antenna (nur Typ C)

Achtung es gibt drei Varianten Typ A besitzt zwei Nathan K3 Hörner und zwei Paar hohe Ditch Lights, Typ B besitzt je ein Nathan K3 und ein Nathan M3 Horn, sowie je ein Paar hohe und niedrige Ditch Lights. Typ C besitzt zusätzlich zu Typ B noch zwei extra Varianten des K3 Horns, vier Varianten eines K5 Horns, vier Antennen vom Typ Firecracker und zwei Paar Rückspiegel für die Seitenfenster.

Die Varianten unterscheiden sich nur in den Detailzusätzen.

Hier ein paar Ansichten dazu:

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Und noch ein paar Einblicke von unten:

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Die Ditch lights sind notgedrungen nicht so filigran wie die originale und entsprechen eher den oberen Ditch lights einer BCR GE C40-8M. Dafür passen jedoch kleine warm-weiße SMD LEDs hinein. Hier habe ich ein passendes Angebot auf eBay gefunden (bei denen bereits Drähte verlötet sind):

30x SMD LED 0603 SUNNY WHITE WEISS mit Cu-Draht 0,1mm

Wir werden diese Cab auf unsere SD40-2 und GP38/40 Loks setzen.

Und wenn man so richtig Lust bekommt so eine Lok zu beherrschen, dann schaue man einfach Mal in die (englische) Anleitung hinen.

Wie bekommt man diese Cab?

Wir lassen unsere Modell im 3D-Druckverfahren bei Shapeways drucken. Shapeways betreibt einen WebShop über den auch unsere Modelle bezogen werden können.

 

Planung und Bau eines Shelf-Layouts

Der heutige Artikel soll den Auftakt zu einer kleinen Artikelserie bilden, die nach und nach den Bau der Pinewood Branch meiner British Columbia Northern Railway begleiten sollen. Ich stelle mir dabei vor in  jedem Artikel auf bestimmte Schritte des Baus einzugehen. Die Pinewood Branch wird auch auf Erweiterbarkeit ausgelegt sein um später ein Teil einer größeren Anlange zu werden.

Mir ist es dabei wichtig das ein Zug mit mindestens zwei großen 6-Achsigen Loks und bis zu 18 Wagons auf der Anlage benutzt werden können. Es soll eine kleine Zweigstrecke geben und es sollen für die Region typische Industrien abgebildet werden (Holz, Papier, Kohle, Getreide, Fish-Konserven, Maschinenteile).

  • Der zur Verfügung stehende Raum ist schmal, lang. Und erfordert einen Wanddurchbruch für den Schattenbahnhof.
  • Eine Wendeschleife im Schattenbahnhof ist dabei Pflicht, es sollen 3 Züge aufgestellt und ein Zug durchfahren können.
  • Eine Drehscheibe oder ein Gleisdreieck zum wenden einer einzelnen großen 6-Achsigen Lok ist erforderlich.
  • Ein Rangierhof mit min. 3 Zugbildungsgleisen, einem Einfahrgleis, einem Umfahrgleis und einem Ausziehgleis soll bestehen.
  • Alle Schattengleise sollen beidseitig benutzbar sein um die Anlagenebenen unabhängig bespielen zu können.
  • Falls möglich wäre auch oben eine Wendeschleife gut. Evtl. Als Wende zu einer zweiten Layoutebene die ebenfalls mit der Wendeschleife im Schattenbahnhof verbunden wird.
  • Eine Wende im zugänglichen Anlagenteil muß evtl. mobil oder klappbar ausgelegt werden.
  • Trotz des geringen Platzangebotes soll ca. eine Zuglänge (gerne mehr) Strecke zwischen den beiden Locations auf den Layoutebenen bestehen.
  • Es sollte ein Kurvenradius von ca. 80cm (ca. 32in) plus „easements“ nicht unterschritten werden, aber da ich arg Platzprobleme habe, werde ich mir ein unteres Limit von 58cm (22.5in) setzen. Im Schattenbahnhof ist es weniger problematisch, da der auf dem Heizungsboden unter einer Dachschräge stehen wird.
  • Es wird ein Test-Layout in TRS2004 erstelt und bespielt um den Spielbetrieb auch während der Bauphase bereits tesgen zu können.

Die Mainline der BC Northern ist eine eingleisige Hauptstrecke die größtenteils auf Holzschwellen verlegt ist. Es gibt eine automatische Blocksignalisierung mit CTC (PC based) und handgeschalteten Rangierweichen und Industrieanschlüssen. Die Weichen besitzen eine automatische Fahrstrassenschaltung, so das sie sich zurückstellen wenn dies von der Rangiermannschaft vergessen wurde, sobald ein Zug die automatische Durchfahrt erhält.

Alternatives Demo-Layout

Neben dem oben genannten eher permanenten Layout ist auch ein Rangier- und Fotolayout geplant, welches bei Bedarf auf dem Schreibtisch postiert werden kann. Dieses wird notgedrungen Modular ausgeführt und aus 2-5 Modulen bestehen. Die beiden Hauptmodule sind jeweils 160cm breit und etwa 40-45cm tief. Sie werdem keinem offiziellen Standard folgen und bei Nichtnutzung im Nebenraum gelagert.

An die beiden Hauptmodule schließt sich ein Übergangsmodul an, welches die Verbindung vom Hauptmodul zum Wanddurchlass in den Schattenbahnhof bildet.

Zu guter letzt wird es zwei kleine Anbaumodule geben, die einen Wagonleichter nebst Ladebrücke zum Thema haben. Der Leichter ist dabei ein eigenes Modul welches ausgetauscht werden kann um neue Wagon auf die Anlage zu bringen oder diese mit einer anderen (gedachten) Bahngesellschaft wie der Alaska Railroad (Whittier), bzw. Canadian National (Prince Rupert) auszutauschen.

Die folgende Zeichnung zeigt die Anlagenabschnitte.

 

Zweisprachige Artikel

Von heute an werden alle neuen Artikel auf Model-Railroad.org in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) erscheinen. Auf der linken Seite im Menü kann zwischen beiden Sprachen gewechselt werden.

Auf dieser Webseite ist ein Mechanismus installiert, der es erlaubt in einem Articel beide Sprachen zu verwenden und lediglich die ausgewählte davon anzuzeigen. Leider hat sich dies über diverse Updates hinweg als eher unzuverlässig erwiesen. Artikel die nicht zweisprachig sind werden daher mit der entsprechenden Sprache getaggt.Nach und nach werde ich die zweisprachigen Artikel bearbeiten und in je einen separaten Artikel für jede Sprache auftrennen. Diese können dann durch die ensprechende Kategorie angezeigt werden. Die aufgetrennten Artikel werden das Veröffentlichungsdatum des Quellartikels erhalten, also nicht oben in der Liste auftauchen.

Neuer Look für Model-Railroad.org

Man könnte sagen: und schon wieder eine WordPress Webseite. Wie unglaublich kreativ. Und die Ironie in dem Statement wäre aus Sicht des Webdesigners vermutlich volkommen gerechtfertigt.

Nun ja. Der Zweck dieser Seite ist es nicht ein ungewöhnliches Webdesign zu präsentieren, sondern eine Mpdellbahn zu portraitieren. Die alte Joomla bzw. Mambo Webseite ist schon ganz schön in die Tage gekommen und weder sicher noch leicht zu pflegen. Zahlreich Spambot-Benutzerregistrierungen der letzten Tage haben mich nun zur Abschaltung und Neuauflage bewogen.

Das gleiche Schicksal wird die CNMR-Webseite ereilen, sobald deren (englische) Beiträge in der neuen Webseite erreichbar sind. Auch hier ist das Alter und  die mangelnde Sicherheit der Grund für die Abschaltung.

Beide Webseiten besaßen Foren, die jedoch nicht genutzt wurden. Die Inhalte werden vermutlich einfach als (alte) Blogbeiträge übernommen.

Have fun

Wie kommt eine SD40-2T nach Kanada?

Es war Mal wieder bei eBay über das ich an ein älteres Athearn SD40-2T Modell der SSW oder „Cotton Belt“ (ein Southern Pacific – Ableger) heran kam. Das Modell selbst wies leichte Beschädigungen am vorderen „Pilot“ auf und eine der Stützen des vorderen Geländers fehlte. Der Verkäufer hatte das Modell als Bastlermodell deklariert, so das ich nicht im geringsten ein so gutes Modell erwartet hätte.

Wie aber passt eine SD40-2T „Tunnel Motor“ Lokomotive auf mine kanadische Modellbahn? Eine gute Frage und zunächst rechtfertigte ich die Lok mit dem guten alten Freelancing-Bonus. Meine Shortline trägt den klingenden Namen BC Northern oder etwas formaler British Columbia Northern Railway. Die Zeit ist ca. 2002 – also noch bevordie Canadian National Railway (CN) die British Columbia Railway (BCR) schluckte.

Die BC Rail besaß eine einsame North Line von Prince George in Richtung Dease Lake (dort kam sie niemals an, obwohl die vorarbeiten für das Gleisbett nahezu abgeschlossen waren). Etwa in höhe Chipmunk, BC endete die Strecke.

Hier kommt meine BC Northern ins Spiel. sie formt fiktive eine Brückenroute zwischen Chipmunk durch die Coast Mountains zunächst nach Stewart, BC (und Hyder, AK) und von dort nach Prince Rupert, BC. Aber ich schweife vom Thema ab. SD40-2T in British Columbia.

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Die BC Northern (BCN) kauft die meisten Loks gebraucht an und da die Auswahl in dieser Gegend eher bescheiden ist handelt es sich zumeist um BC-Rail oder CN-Ausschuss.

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Ergänzend kann man noch am Rande erwähnen, das CN durchaus nicht nur BCRail gekauft hat, nein unter den Akuisitionen war auch eine Eisenbahngesellschaft mit dem Namen „Duluth, Missabe & Iron Range“ (DMIR), die ihrerseits SD40-2T Loks von der Union Pacific Railroad (UP) kaufte, die wiederum erhielt, als sie irgendwann mal die Southern Pacific (SP) und damit auch die Cotton Belt (SSW) geschluckt hatte. Allerdings habe ich mich für die SP 9169 entschieden, statt der SSW 9165 (weitestgehend identische Loks mit abweichender Besriftung).

Die BCN SD40-2T #3083 begann also ihr leben tatsächlich Mal als Cotton Belt Maschine und trug die Farbgebungen der SP 9196, UP 4838, DMIR 401, CN 401 und jetzt die Blau-Silberne Farbgebung der BCN 3083.

So kam die SD40-2T nach Kanada. Und mittlerweile auch eine zweite Lok. Für beide steht ein Umbauprojekt an, sie sollen zu BCN eigenen SD40-3ACe unikaten gewandelt werden.

Ein Baubericht folgt später 😉

RailWorld – Yard Management Simulation

Heute stelle ich Mal ein nettes Softwarepaket vor: RailWorld

Die Software ist von der Handhabung her vergleichbar ist mit Programmen wie z.B. dem FreightYardManager (FYM) oder YardDuty (YD).

Die letztgenannten Programme funktionieren im Wesentlichen nach dem gleichen Prinzip wie RailWorld. Basierend auf realen Satellitenbildern wie sie z.B. Microsofts Terraserver USA kostenfrei und lizenzfrei (public domain) zur Verfügung gestellt werden Rangierbahnhöfe und Industriegleisanschlüsse massstäblich abgebildet und aus der Draufsicht verwendet um masstäblich abgebildete (detaillose) Züge zu rangieren.

FYM scheint dabei den größten Zulauf zu haben und die beste Qualität zu biten, es existiert ein wertvoller Fundus an Supportmaterial, das auch für ambitionierte Modellbahner extrem wertvoll sein könnte (z.B. die Industriekarten, in denen die im Spiel verfügbaren Industrieen und die Weiterverarbeitenden Industrien mit einander in einen Kontext gebracht werden und so zum einen die Zusammenhänge diverser Industrien unterenander und zum anderen das Wagonrouting deutlich machen.

Yard Duty ist der Urvater dieser Form der Eisenbahnsimulatio. Das Programm und dessen Weiterentwicklung lagen Jahrelang brach. Aus der Community ist der FYM (als eigenständiges und neues Produkt) hervorgegangen. Jetzt scheint Yard Duty wieder auf zu leben, doch im Moment sieht das alles noch recht zögerlich aus.

RailWorld hingegen kommt frisch und unvoreingenommen daher, ist in Java Programmiert und damit so portabel wie ein Programm nur sein kann. Das Erstellen von Karten, real oder phantasievoll, wird durch einen integrierten Editor zum Kinderspiel.

Die Grafik ist dabei relativ einfach gehalten, die Gleise bestehen aus Vektor-Linienzügen und die Loks und Wagos aus frabigen Rechtecken der jeweiligen Größe. Jede Farbe entspricht einem bestimmten Güterwagentyp, Loks und Begleitwagen haben ebenfalls eigene Farben.

Um Güterwagen (Personenwagen inbegriffen, die transportieren halt eine besondere Fracht: Passagiere) zu bewegen wird mindestens eine Lok benötigt. Trägheit und ähnliches wird dabei sogar simuliert. Ein Crash erfolgt, wenn eine Lok oder ein Wagon mit mehr als 5mph irgenwo gegen fährt (auch beim Kuppeln!).

Gesteuert wird das ganze mit der Maus und spaß macht es auch.

RailWorld ist entgegen dem FYM oder YD als Single Player Spiel ausgelegt, erfordert also im Spiel keinen Serverzugriff. Züge können dennoch (z.B. per Mail) zwischen zwei Spielern ausgetauscht weren, indem diese als YD-Datei exportiert bzw. importiert werden.

RailWorld nimmt das ganze entgegen FYM oder YD nicht zu ernst, Phantasie-„Anlagen“ und geschätzte Trassenverläufe oder Gleispläne sind erlaubt.

Hier ist die Map-Liste zu finden.

Um mich an der Verbreitung des Spiels zu beteiligen habe ich mir einen Rangierbahnhof vorgenommen und diesen für RailWorld adaptiert: Whittier, Alaska (USA).

whittier.zip

Die Karte/Map ist auch auf der RailWorld Homepage verfügbar: RailWorld

http://www.kolls.net/railworld/maps/whittier.zip

Für die Zukunft wird Railworld zudem Multiplayer-Fähigkeiten erlernen und Szenarios bzw. Missionen unterstützen.

Dies ist meiner Meinung nach besonders interessant, da ich mir davon verspreche, das ich einen Zug samt Missionsdaten wie z.B. einer SwitchList (Rangiertabelle) importieren, abarbeiten und mit einer neuen SwitchList exportieren kann.

Update 22 Nov 2017: Es scheint dass die RailWorld Webseite nicht mehr funktioniert. Ich habe den Besitzer angeschrieben, ob ich die letzte Version hosten darf.