Wie kommt eine SD40-2T nach Kanada?

Es war Mal wieder bei eBay über das ich an ein älteres Athearn SD40-2T Modell der SSW oder „Cotton Belt“ (ein Southern Pacific – Ableger) heran kam. Das Modell selbst wies leichte Beschädigungen am vorderen „Pilot“ auf und eine der Stützen des vorderen Geländers fehlte. Der Verkäufer hatte das Modell als Bastlermodell deklariert, so das ich nicht im geringsten ein so gutes Modell erwartet hätte.

Wie aber passt eine SD40-2T „Tunnel Motor“ Lokomotive auf mine kanadische Modellbahn? Eine gute Frage und zunächst rechtfertigte ich die Lok mit dem guten alten Freelancing-Bonus. Meine Shortline trägt den klingenden Namen BC Northern oder etwas formaler British Columbia Northern Railway. Die Zeit ist ca. 2002 – also noch bevordie Canadian National Railway (CN) die British Columbia Railway (BCR) schluckte.

Die BC Rail besaß eine einsame North Line von Prince George in Richtung Dease Lake (dort kam sie niemals an, obwohl die vorarbeiten für das Gleisbett nahezu abgeschlossen waren). Etwa in höhe Chipmunk, BC endete die Strecke.

Hier kommt meine BC Northern ins Spiel. sie formt fiktive eine Brückenroute zwischen Chipmunk durch die Coast Mountains zunächst nach Stewart, BC (und Hyder, AK) und von dort nach Prince Rupert, BC. Aber ich schweife vom Thema ab. SD40-2T in British Columbia.

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Die BC Northern (BCN) kauft die meisten Loks gebraucht an und da die Auswahl in dieser Gegend eher bescheiden ist handelt es sich zumeist um BC-Rail oder CN-Ausschuss.

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Ergänzend kann man noch am Rande erwähnen, das CN durchaus nicht nur BCRail gekauft hat, nein unter den Akuisitionen war auch eine Eisenbahngesellschaft mit dem Namen „Duluth, Missabe & Iron Range“ (DMIR), die ihrerseits SD40-2T Loks von der Union Pacific Railroad (UP) kaufte, die wiederum erhielt, als sie irgendwann mal die Southern Pacific (SP) und damit auch die Cotton Belt (SSW) geschluckt hatte. Allerdings habe ich mich für die SP 9169 entschieden, statt der SSW 9165 (weitestgehend identische Loks mit abweichender Besriftung).

Die BCN SD40-2T #3083 begann also ihr leben tatsächlich Mal als Cotton Belt Maschine und trug die Farbgebungen der SP 9196, UP 4838, DMIR 401, CN 401 und jetzt die Blau-Silberne Farbgebung der BCN 3083.

So kam die SD40-2T nach Kanada. Und mittlerweile auch eine zweite Lok. Für beide steht ein Umbauprojekt an, sie sollen zu BCN eigenen SD40-3ACe unikaten gewandelt werden.

Ein Baubericht folgt später 😉

BC Northern Layout Konzept

Das BC Northern-Layout wird in den nächsten Monaten zunächst in einem kleinen Arbeitszimmer von 3,48m x 3,95m als Shelf-Layout konzipiert und konstruiert.

Dabei gibt es ein paar Dinge die man quasi als gegeben hinnimmt und sollche die man als widrige Umstände bezeichnen könnte (givens and druthers).

Diese kleine Abhandlung beschreibt den Planungsvorgang und die Überlegungen die zum letztendlichen Layout führen.

Das BC Northern Layout

Das Anlagenthema is Nordamerika, genauer der Westen Kanadas. Hier – in British Columbia (BC) – ist aktuell die Canadian National Railway die tonangebende Eisenbahngesellschaft, was noch verstärkt wird durch die kürzliche Übernahme der British Columbia Railway (BC Rail).

Die Canadian National zeichnet sich für den Modelleisenbahner darin aus, das der Lokpark einige äußerst interessante und sonst nicht anzutreffende Lokomotiven aufweist. Diese sind eine Herausforderung an den Modelleisenbahner und der Lokpark der BC Rail ergänzt dieses noch.

British Columbia hat einige Eisenbahn-Hotspots mit interessanten Themen, z.B. Prince Rupert (Aquatrain, [ergänzt am 19.01.2009] Fairview Containerhafen), Prince George (BC-Rail und CN Knoten) oder auch Vancouver (Intermodal Hafen).

Hier einige Rahmendaten:Gleistypen und Strecken

Die lichte Höhe unterhalb des Layouts wird in etwa 150cm betragen, damit andere Möbel im Raum weiterhin genutzt werden können (Schreibtisch mit PCs, Sofa, Regale, Arbeitsplatte.

Durch die Anordnung entlang der Wand wird das Fenster sowie die Tür durch den Layoutverlauf beeinträchtigt. Der Anlagenteil vor dem Fenster wird mobil konzipiert und mit der darunterliegenden Arbeitsplatte verbunden. Diese wird auf Rollen stehen mit justierbaren Stützen zur Entlastung der selben. So ist der Zugang zum Fenster und der dort installierten Heizung gewährleistet.

Der Türbereich wird über eine Lift-Out Sektion realisiert. Diese ist größenmäßig und gewichtsmäßig natürlich beschränkt, damit ein einfachen Handling gewährleistet bleibt.