Rückkehr ins Modellbahnhobby

Es ist schon Jahre her, seit ich als Modellbahner wirklich aktiv war. Ich bin neulich auf dem Dachboden gewesen und habe meine BC Northern Lokomotiven und Wagons aus einer riesigen Box geholt. Ich war wirklich überrascht, wie viele Modelle sich im Laufe der Zeit angehäuft haben.

Gegenwärtig bin ich ziemlich erpicht darauf, wieder ins Hobby zu einzusteigen. Das beginnt mit dem Entstauben von Fahrzeugen und dem aufmöbeln der Website. Letzteres erfordert die Übersetzung der englischen Artikel ins Deutsche und der deutschen Artikel ins Englische sowie der zweisprachigen Artikel einzeln in jede der beiden Sprachen. Mühsame Arbeit, aber ich finde es ist notwendig. Kurz gesagt, möchte ich die Short Line wieder zum Leben erwecken.

Ein Aspekt, der immer eines meiner Hauptziele war, ist der vorbildgetreue Bahnbetrieb. Dafür sind einige Optionen verfügbar. Car Cards, und Waybills (Wagonkarten und Frachtbriefe), Rangierlisten, eine Art elektronisches Inventar und halbautomatisches Wagonrouting. Und ich habe einige für mich neue Ideen, im Kopf.

Auch Digital Command Control (DCC) ist ein Muss. Vorzugsweise unter Verwendung von DCC-Handsteuerungen.

Da ich einige veraltete PCs, Macs und winzige Plug-Server herumstehen habe, plane ich die teilweise Computerisierung in das Konzept einzubauen. Das quelloffene Java Model Railroad Interface (JMRI) bietet diese Art von Interaktion. Und es hat ein Bahnbetrieb-Modul, das nahezu alles enthält, was ich mir für die BCNR vorstelle.

Meine derzeitig geplante Anlage ist nicht besonders groß, aber ich denke ein wenig voraus. Der Dachboden wird nach dem Auszug der Kids eine größere Anlage ermöglichen, deren Anlagenschenkel durch voneinander getrennt Gänge erreichbar sind. Der Betrieb wird mit mehr als zwei Personen möglich sein, so dass der Kommunikation untereinander eine gewisse Bedeutung zukommt.

Die Crew-Kommunikation oder Interkom (Gegensprechanlage) wird die Kommunikation unternehmen den Crews in ruhiger Atmosphäre ermöglichen ohne das Sichtkontakt besteht. Die Implementation ist dabei wahrscheinlich der einfachste Teil, indem Smartphones und Bluetooth-Headsets verwendet werden. Die gleichen Smartphones können als DCC-Handregler dienen. Discord ist für die Gegensprechanlage eine geeignete Software, die mehrere Kanäle und Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen bietet. Nun, dieser Teil ist recht einfach zu implementieren, wird aber nur benötigt, wenn große Arbeitssitzungen gehostet werden. Dieser Zeitpunkt liegt noch Jahre in der Zukunft.

Es gibt eine Abhandlung von David Haynes und einen Forenthread, in dem beschrieben wird, wie der Bahnbetrieb in JMRI eingerichtet und abgebikdet werden kann: Operations mit JMRI. Schauen wir Mal, was wir daraus lernen können.

Einige Links zum Bahnbetrieb (Ops): JMRI-Betriebshandbuch, JMRI-Dispatcher-Handbuch und JMRI-Webzugriffshandbuch

Auf jeden Fall wird JMRI ein Teil meines Layout-Konzepts sein. Ich habe es vor Jahren benutzt und es ist einfach nur besser geworden. Ich freue mich darauf, die Wagon-Routing-Funktion zu testen.

Um erst einmal loszulegen, habe ich einige Anlagendesignoptionen zu bedenken, die von einer HO-Regal-Anlage über eine kleine Spur-N-Desktopanlage bis hin zu einer größeren modularen HO-Anlage im FREMO-Stil reichen. HO ist dabei meine erste Wahl. Ich überlege mir sogar, das Spur-N-Zeug zu verkaufen.

Mit diesen Optionen ist die nächste große Entscheidung die Wahl der verfügbaren Freizeit und damir der Hingabe an das Hobby. Es gibt momentan ein sehr großes Interesse, nie h größere Pläne, aber nur ein paar Stunden pro Woche für das Hobby und so würde ein kleineres Layout diesem Umstand eher Rechnung tragen. Vielleicht ist eine Kombination aus der ersten und der dritten Option eine ganz gute Idee. Es stellt sich ddie Frage wie man ddas sinnvoll bewerkstelligen könnte.

Ich denke tatsächlich darüber nach, eine größere Regal-Anlage mit Übergangselementen zu FREMO-Modulen zu erstellen. Dies würde es mir ermöglichen, die Regal-Anlage an einen anderen Ort zu bringen, z.B.
zu einem Modulbahnertreffen (das habe ich noch mir in Betracht gezogen). Alternativ könnte ich die Verbindungsmodule selbst bauen um diese später auf der ggeplanten Dachbodenanlage weiter zu nutzen. Die Übergangselemente sollen das größere Hauotelement in ein FReMO-Kompatibles Modulbahnlayout einpassen, indem darauf geachtet wird, dass die Breite und Länge mit mehreren Standard-FREMO-Modulen übereinstimmen.

Key Layout Elements

Diese Überschrift klingt vielleicht vertraut, denn sie bezieht sich auf eine ältere Kalmbach-Publikation (Realistic Model Railroad Building Blocks: An Introduction to Layout Design Elements – Model Railroader).

Wichtige Layout-Elemente, die ich einschließen möchte, sind alle, die die BC Northern Railway in der Menge hervorstechen lassen.

Natürlich wäre das viel zu viel, um das alles auf eine winzige Regal-Anlage zu presseb. Also plane ich, dem modularen Ansatz zu folgen, der es mir ermöglicht, alles zu erfassen, aber nur einen kleineren Teil der gesamten Module zu verwenden.

Aquatic Rail Link (ARL)

Eine frei erfundene Reederei und Lagerhaus-Betriebsgesellschaft in British Columbia, die die Häfen von Port Simpson, den fiktiven BCNR-Hauptsitz in Port Adams und Stewart / Hyder mit Whittier in Alaska verbindet. Ich lasse mich im Grunde genommen von Alaska Marine Lines (AML) mit Sitz in Seattle (Teil von Lynden Transportation) und CNs Aquatrain Barge Services aus Prince Rupert inspirieren.

Ich plane den Bau einer kombinierten Eisenbahn- und Autofähre, einer eigenen Eisenbahnfähre und eines Lastkahns, der auf einem geeigneten Gerüst auch (gestapelte) Container sowie Fahrzeuge, Boote, Sattelauflieger und Maschinen über den unten auf Deck befindlichen Bahngleisen transportiert (komplett mit dem zugehörigen Schlepper). Wenn Sie Interesse an dieser Art von Lastkahn haben, folgen Sie diesem Link zu den Hafen-Webcams von Alaska Marine Lines. Der Schiffsrumpf und die Schiffe teilen sich alle einen ähnlichen unteren Rumpf, der auf dem Deck des Fahrzeugs basiert. Gleiche Endgeometrie, gleiche Breite, aber unterschiedliche Länge durch Verlängerung des Mittelteils. Dieser Rumpf wird aus extrudiertem Styropor hergestellt. Darüber hinaus wird es einen (abnehmbaren) Rahmen für den Aufbau geben, dessen Seiten entweder mit Styroporplatten (Polystyrol) oder mit Pappschaumplatten (zum Aufbau des Rumpfteils der größeren Fähre) “plattiert” werden. Der gekrümmte (anhebende) Bugabschnitt wird wahrscheinlich 3d-bedruckt sein, ebenso wie das Gerüst für den Aufbau, die meisten größeren Detailteile und einige Befestigungen für die Gleise. Das Gleiche gilt für das Heck des Schiffs.

Es gibt mehrere passende 3D-Modelle im Internet, die für den Druckprozess verfestigt und gereinigt werden müssen, aber alle Geometrie und Proportionen haben. Bereits vorhanden. Nett. Ich werde die Renderings posten, wenn ich sie fertig habe.

Die Verladerampe wird auch ein Bauteil sein, das auf einem 3d Drucker hergestellt wird. Es wird zwei handgefertigte Weichen auf der Rampe geben, um die vier Gleise des Leichters und der beiden Schiffe zu erreichen. Ich werde mein eigenes Design für diesen Verladerampe erstellen müssen und da mir die verfügbaren Modelle aus der Dampflokära nicht richtig zusagen, werde ich wahrscheinlich ein modernes Design wählen. Vielleicht mit einer aufgeständerten PKW Verladerampe über den Gleisen, über die Fahrzeuge auf das obere Autodeck der Combifähre gelangen.

Weitere Infos folgen in eigenen Artikeln die ich ggf. von hier verlinke.

Lok-Gehäuse für älteres Athearn SD40-2 Chassis

Das nächste Projekt ist dieProduktion eines Grundgehäuses für eine Athearn SD40-2 (altes Chassis). Dazu konstruieren wir einen hypothetischen Umbau den die BC Northern in ihren Shops in Port Adams durchführt. Aus der betagten SD40-2T wird so eine SD40-3ACe mit einem Gehäuse das engfernt an die SD80 ACe erinnert. Hier ein Rendering des Konstruktionsmodells.

Das Modell basiert auf einer Idee von CD 367 im Sketchup 3D-Warehouse. Die Datei dort jedoch ist für den 3D Druck völlig ungeeignet, so dass wir hier alles neu erstellen mußten. Viele Details, wie z.B. die Türen des Motorraums mußten entfernt werden, da diese Details mit den anvisierten Druckern nicht realisierbar sein dürften. Hier werden entsprechende Modelle via Shapeways geordert und dafür passende Aussparungen ins Gehäuse eingearbeitet.

Erste Drucke sind vielversprechend, aber noch nich ganz erwartungsgemäß bzgl. Der Druckqualität:

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Ein Logo für die BC Northern

 

BCNR62

Die BC Northern bekommt ein Logo. Entscheidung des Managements. Dieses soll die Farben der Gesellschaft (Blau und Silbergrau) wiedergeben und Elemente der Region aufzeigen (Berge, Wälder bzw. Nadelholz und ggf. Tiere (Adler, Bären, Elche, Karibus) oder Bevölkerungsgruppen (First Nations) portraitieren. Darüber hinaus soll es modern sein und sowohl in den Garben der Gesellschaft als auch in Schwarzweiss gut aussehen.

BCNR4

Das oben gezeigte und hier noch einmal ohne Text aufgeführte Logo erfüllt die geannten Kriterien. Es zeigt die Silhouette eines der zahlreichen unbenannten Gipfel der Coast Mountains im Hintergrund, der auch vom Glacier Highway (37A) aus sichtbar ist, wenn man von Meziadin Junction Richtung Stewart fährt. Davor symbolisieren Fichten (pine trees) die ausgedehnten Wälder, ein fliegender Adler die Fauna und die Silhouette eines stilisierten Mitglieds der First Nation in einem Kanadier (canadian canoe) die idigenen Einwohner dieser Region British Columbias.

English logo description: The logo shown is supposed to depict various elements that could be considered typical for the region this freelanced model railroad serves. It shows one of the many unnamed peaks of the British Columbia coast mountains – visible from the Glacier Highway (37A) driving a few kilometers from Meziadin Jct. towards Stewart – in the background. In front of that the silhouettes of pine trees symbolising the vast forests, a flying eagle symbolizing the wildlife and a stylized member of the first nations in a canoe symbolizing the indigenous peoples of the region.

BCNR1

Eine Variante mit Reverse Shield Rahmen bildet hier eine Alternative.

BCNorthernRail-Logo3

In den Farben der BC Northern Rail würde das Logo dann wie folgt aussehen. Das gleiche Logo in inverser Farbgebung ist z.B. oben im Header-Bild zu sehen und macht ebenfalls eine gute Firgur.

logo63@2x

Wir werden das Logo ebenfall für unseren Shapeways Projektshop nutzen.

BCNModels4

Hier ist auch eine Variante mit Reverse-Shield Rahmen angedacht.

BCNModels3

Planung und Bau eines Shelf-Layouts

Der heutige Artikel soll den Auftakt zu einer kleinen Artikelserie bilden, die nach und nach den Bau der Pinewood Branch meiner British Columbia Northern Railway begleiten sollen. Ich stelle mir dabei vor in  jedem Artikel auf bestimmte Schritte des Baus einzugehen. Die Pinewood Branch wird auch auf Erweiterbarkeit ausgelegt sein um später ein Teil einer größeren Anlange zu werden.

Mir ist es dabei wichtig das ein Zug mit mindestens zwei großen 6-Achsigen Loks und bis zu 18 Wagons auf der Anlage benutzt werden können. Es soll eine kleine Zweigstrecke geben und es sollen für die Region typische Industrien abgebildet werden (Holz, Papier, Kohle, Getreide, Fish-Konserven, Maschinenteile).

  • Der zur Verfügung stehende Raum ist schmal, lang. Und erfordert einen Wanddurchbruch für den Schattenbahnhof.
  • Eine Wendeschleife im Schattenbahnhof ist dabei Pflicht, es sollen 3 Züge aufgestellt und ein Zug durchfahren können.
  • Eine Drehscheibe oder ein Gleisdreieck zum wenden einer einzelnen großen 6-Achsigen Lok ist erforderlich.
  • Ein Rangierhof mit min. 3 Zugbildungsgleisen, einem Einfahrgleis, einem Umfahrgleis und einem Ausziehgleis soll bestehen.
  • Alle Schattengleise sollen beidseitig benutzbar sein um die Anlagenebenen unabhängig bespielen zu können.
  • Falls möglich wäre auch oben eine Wendeschleife gut. Evtl. Als Wende zu einer zweiten Layoutebene die ebenfalls mit der Wendeschleife im Schattenbahnhof verbunden wird.
  • Eine Wende im zugänglichen Anlagenteil muß evtl. mobil oder klappbar ausgelegt werden.
  • Trotz des geringen Platzangebotes soll ca. eine Zuglänge (gerne mehr) Strecke zwischen den beiden Locations auf den Layoutebenen bestehen.
  • Es sollte ein Kurvenradius von ca. 80cm (ca. 32in) plus “easements” nicht unterschritten werden, aber da ich arg Platzprobleme habe, werde ich mir ein unteres Limit von 58cm (22.5in) setzen. Im Schattenbahnhof ist es weniger problematisch, da der auf dem Heizungsboden unter einer Dachschräge stehen wird.
  • Es wird ein Test-Layout in TRS2004 erstelt und bespielt um den Spielbetrieb auch während der Bauphase bereits tesgen zu können.

Die Mainline der BC Northern ist eine eingleisige Hauptstrecke die größtenteils auf Holzschwellen verlegt ist. Es gibt eine automatische Blocksignalisierung mit CTC (PC based) und handgeschalteten Rangierweichen und Industrieanschlüssen. Die Weichen besitzen eine automatische Fahrstrassenschaltung, so das sie sich zurückstellen wenn dies von der Rangiermannschaft vergessen wurde, sobald ein Zug die automatische Durchfahrt erhält.

Alternatives Demo-Layout

Neben dem oben genannten eher permanenten Layout ist auch ein Rangier- und Fotolayout geplant, welches bei Bedarf auf dem Schreibtisch postiert werden kann. Dieses wird notgedrungen Modular ausgeführt und aus 2-5 Modulen bestehen. Die beiden Hauptmodule sind jeweils 160cm breit und etwa 40-45cm tief. Sie werdem keinem offiziellen Standard folgen und bei Nichtnutzung im Nebenraum gelagert.

An die beiden Hauptmodule schließt sich ein Übergangsmodul an, welches die Verbindung vom Hauptmodul zum Wanddurchlass in den Schattenbahnhof bildet.

Zu guter letzt wird es zwei kleine Anbaumodule geben, die einen Wagonleichter nebst Ladebrücke zum Thema haben. Der Leichter ist dabei ein eigenes Modul welches ausgetauscht werden kann um neue Wagon auf die Anlage zu bringen oder diese mit einer anderen (gedachten) Bahngesellschaft wie der Alaska Railroad (Whittier), bzw. Canadian National (Prince Rupert) auszutauschen.

Die folgende Zeichnung zeigt die Anlagenabschnitte.

 

Bilingual Articles

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This site employs a mechanism, that allows articles to be written in both laguages, but only the selected language being displayed. However with recent updated this has proved to be unreliable at best. Articles not published in both languages will be therefore be tagged with their respective language. As time goes by, I will gradually convert the bilingual articles into two separate articles in either language. The separated articles will retain the original publishing date and hopefulle not turn up at the top of the recent posts list. This will take some time.

Zweisprachige Artikel

Von heute an werden alle neuen Artikel auf Model-Railroad.org in zwei Sprachen (Deutsch und Englisch) erscheinen. Auf der linken Seite im Menü kann zwischen beiden Sprachen gewechselt werden.

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