Workshop – N Scale 65 ton Switcher

Gestern hatte ich mal wieder Gelegenheit am GE 44 Tonner zu arbeiten. Der 3D-Druck war vielversprechend, aber die Microtrains Kupplung passte nicht wie geplant unter den Rahmen. Ich hatte die Bohrung für die Kupplung so ausgeführt, das die mitgelieferten Schrauben der Kupplung auch das Gehäuse am Rahmen fixieren. Naja. Das passt nicht. Ich könnte etwa 1mm mehr Raum zurecht tricksen, aber dann kam mir der Gedanke aus dem 44 Tonner eine echte Lok zu machen und sie als 65 Tonner auszuführen. Diesen Gedanken breite ich hier einmal aus…

Eine echte Lok? Ja. Denn der 44 Tonner wurde – vereinfacht gesagt – mit 44 Tonnen so leicht designed, das die zu jener Zeit gültigen Gewerkschaftsbestimmungen ausgehebelt werden konnten, nach denen Loks ab 45 Tonnen Masse mit einer Crew vom 2 Personen betrieben werden mussten.

Was unterscheidet den 65 Tonner vom 44 Tonner? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da es viele verschiedene Phasen und Ausführungen der Maschine gab und lediglich die Masse des Rahmens, die Versorgungsvorräte, die Motorisierung und die Drehgestelle für den Großteil der Unterscheidungen verantwortlich war.

Der 44 Tonner

GE 44 Ton Switcher (basic frame, cab and trucks by GE44.org)

Universell kann man feststellen, das diese Lok ausschließlich die leichten und vereinfachten Drehgestelle verwendeten. Es gab keine Plattformen an beiden Enden und der Tack und die Luftkessel wurden von einer Schürze zwischen den Drehgestellen verborgen.

Der 65 Tonner

Das bild zeigt die beiden unbehandelten Druckobjekte lose zusammengesetzt auf dem modifizierten Kato-Chassis.

Hier gibt es viele Phasen und Ausführungen, wie z.B. aus dem Production Roster auf TheDieselShop.us ersichtlich ist. Wesentliche Unterscheidungsmerkmale sind z.B. die Länge, die Masse, die Drehgestelle und die Ausführung der Plattformen und Trittstufen. Beim 65 Tonner finden sich Plattformen vorn und hinten. Dort kann man sozusagen um die Hauben herum gehen. Je nach Phase befinden sich die Trittstufen als Steigleitern seitlich in Höhe der Drehzapfen der Drehgestelle auf jeder Seite vor den Kabinentüren, sowie vor den Drehgestellen entweder als Steigleitern in verbindung mit eine Kurzen Plattform oder als eingezogene Trittstufen bzw. Treppen in Verbindung mit größeren Plattformen.

Die Drehgestelle. Die Drehgestelle der 44 und 65 Tonner sind sehr viel leichter ausgeführt als die von Streckenlokomotiven. Diese Amtrak Lok z.B. hat eingezogenen Trittstufen (ich nennen sie Mal Treppen) statt Steigleitern, was sie zu einen Vertreter der späteren Phasen macht. Die leichten Drehgestelle verraten sie als 65 Tonner, wobei auch hier andere Drehgestelle zur Anwendung kamen.

Ich plane beide Versionen zu bauen. Neben der bereits begonnenen 44 Tonnen Rangierlok.

Die Motorisierung wurde durch zwei LKW-Diesel mit ca. 200 bis 240 hp sichergestellt. Die BCN Versionen sind “modernisiert” und laufen mit zwei 320 hp Caterpillar Motoren.

Man kann die 44 und 65 Tonner normalerweise anhand ihrer (fehlenden) Plattformen und Steigleitern auseinanderhalten, wobei die Aufbauten wie Kabine und Hauben ähnliche Abmessungen aufwiesen. Dahingegen hatten z.B. die grösseren 80 Tonner deutlich längere Hauben. Auch scheint es hier nur Plattformen mit eingezogenen Trittstufen zu geben, wie sie auch an Streckenlokomotiven zu finden sind.

Ein weiteres Indiz sind die Drehgestelle der Maschinen, welche augenscheinlich denen von Streckenlokomotiven glichen.

Weitere Unterscheidungserkmale aller Typen sind Hauben-Türen, Batteriekästen, Geländer und Plattformen. Ich werde versuchen eine Tabelle zusammen zu stellen, die einige dieser Hinweise zusammenfasst.

Insgesamt lann ich mir Zudem auch Sondermodelle wie diesen Center Cab Switcher vorstellen.

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