Workshop: GE 44 Ton Switcher – Planung

Meine erste Lok im 3D Verfahren wird eine klassische 44 Tonnen Rangierlok von General Electric sein. Das Gehäuse wird dabei mit einem 3D Drucker erzeugt und so konstruiert, das es auf ein Kato 4-Achs-Chassis – wie es z.B. auch bei Conrad.de erhältlich ist – aufgesetzt werden kann.

GE 44 ton Switcher – Image Public Domain

Das Modell wird – wie üblich – in Blender erstellt. Hier ein erstes Rendering, basierend auf der STL Datei von GE44.org.

Und hier das modifizierte Modell mit einigen Details, sowie einem 3D-Model einer MT-ähnlichen Kupplung.

GE 44 Ton Switcher (basic frame, cab and trucks by GE44.org)

Um hier eine gute Detaillierung zu erhalten, plane ich den Druck mit einem kleineren Nozzle-Durchmesser durchzuführen. Der Drucker hat Standardmäßig eine 0.4 mm Düse (Nozzle) und für die Bauteile im Maßstab 1:160 habe ich mir ein 0.2 mm Düse zugelegt. Eine 0.3 mm Düse habe ich mir für Modelle im Maßstab 1:87 zugelegt.

GE 44 Ton Switcher (basic frame, cab and trucks by GE44.org)

Grundsätzlich plane ich in Komponenten, die ggf. mit unterschiedlichen Düsen gedruckt werden.

Weiter unter hänge ich ein Video meines 3D-Druckers in Aktion an. Um dieses schöne 3D-Modell auf ein Kato 11-105 Chassis afsetzen zu können mußte ich leider ein wenig “Modeler’s License” anwenden und schummeln. Die Motorhauben wurden auf eine Innenbreite von 10mm verbreitert um raum für den Motor zu bieten. Zudem musste vom Chassis die Oberhaube seitlich abgetrennt werden, so das nur noch der Längsanteil mit seinen winzigen Klammern vorn und hinten den Motor halten. Für den ersten Test mag das noch angehen, doch ich Plane ein eigenen Chassis mit Motorhalterung zu entwerfen und auszudrucken.

Aktuell drucke ich mit ABS und habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Nach 3,5 Std. war es vollbracht.

Folgebeitrag: Workshop: GE 44 Ton Switcher – Erster 3D-Druck

Welche Kupplung?

Die unvermeidbare Frage stellt sich nun auch im Maßstab 1:160 (im Maßstab 1:87 habe ich mich vor gut 20 Jahren für Kadee Kupplungen entschieden und es nie bereut): welche Kupplung soll es sein?

Machen wir uns nichts vor. Rapido Kupplungen sind internationaler Standard. Aber sie sind bestenfalls funktional. Vorbildgetreu oder wenigstens Vorbildähnlich sind sie nicht.

Zudem haben alte (magnetische) Minitrix Entkuppler die Angewohnheit die Wagons an den Drehgestellen anzuheben, wenn man diese nicht genau unter der Kupplung auslöst. Manchmal springen dabei die Radsätze aus dem Gleis.

Meine ersten Microtrains Wagons dagegen boten mir die Zuverlässigkeit und Leichtgängigkeit, die ich von den Kadee Kupplungen im Maßstab HO kannte. Wow. Ich war – ich bin – begeistert.

Wehrmutstropfen: Entweder man baut diese selbst zusammen (Pinzetten und Lupe gefällig?), oder man kauft Drehgestelle samt Kupplung zu Preisen, das einem schwindelig wird. Also Pinzetten und Lupe.

Bei diesem Händler fand ich was ich suchte: US-Modelrailroader und in dessen Angebot Micro Trains Line Universal Body Mount Short Shank Couplers (ich habe das letzte Bulk-Pack ergattert, daher ist hier nur ein vormontierter doppelter Satz verlinkt).

Ich plane die Microtrains Kupplungen an allen Zügen zu verwenden. Einige Garnituren allerdings bleiben zumeist zusammen. Personenwagen zum Beispiel. Bei diesen belasse ich die originalen Rapidos mit Ausnahme des ersten und letzten Wagons an denselben.

Alle Loks erhalten Microtrains Kupplungen. Eventuell werden zwischen A- und B-unit jedoch erst einmal die originalen Kupplungen belassen um hier Kosten zu sparen.

Am wichtigsten sind mir zuverlässige Kupplungen an allen Güterwagen und Loks, da diese beim Rangieren stark beansprucht werden. Denn jede Anlage, die ich jemals bauen würde, muss für den realitätsnahen Bahnbetrieb konzipiert sein.

BC Northern Marine Modelle

Wie bereits an anderer Stelle beschrieben unterhält die BC Northern nicht nur eine Eisenbahnlinie, sondern auch als Reederei BC Northern Marine eine Flotte unterschiedlicher Schiffe.

Ursprünglich benötigte die BCN Kapazitäten um Eisenbahnwagons von Stewart nach Prince Rupert zu schaffen, ohne diese über Kitimat leiten zu müssen. Dafür wurden zunächst Eisenbahnleichter angeschafft und die passenden Schlepper besorgt. Durch den Bedarf auch Trucks, Container und PKWs zu Transportieren kam kurze Zeit später eine Eisenbahnfähre dazu.

Mittlerweile ist BCNM im Offshoregeschäft etabliert und erwirtschaftet dort Finanzielle Ressourcen für die Flottenmodernisierung in form einer neuen ROPAX Fähre und mehreren Offshore Spezialschiffen. Hier folgt eine Liste mit geplanten Wasserlinien Modellen für die BC Northern. Als Werft hat man sich für die niederländische DAMEN-Werft sowie die Flensburger Schiffbau Gesellschaft entschieden.

Zumindest bei Damen gibt es sehr schöne Broschüren zu den geplanten Schiffstypen. Auf jeder der verlinkten Seiten ist ein PDF-Dokument hinterlegt, welches interessante Zeichnungen für den Modelbauer enthält.

Weitere interessante Modelle

  • SRV-80 Multipurpose Vessel
  • Ulstein
  • Vard OSCV Offshore Subsea Construction Vessel

Für die BC Northern Rail (Modellbahn) werden nicht alle Schiffe gebaut. Hauptsächlich jene die auf der Anlage eine Funktion haben. Dennoch gehört es zum Konzept der Hintergundgeschichte schlüssige Informationen zu erarbeiten, damit die einzelnen Aspekte sauber ineinandergreifen. Der Transport von Ausrüstung zu dieser Flotte erzeugt Wagenladungen für die Modellbahn. Das ist die Crux.