Vergiss den Rangierhelfer nicht

Auf meiner geplanten Anlage sollen die Zugführer (das sind die Leute an den Handreglern, die Anderen im Massstab 1:87 nenne ich Mal Zugbesatzung) das Vorbild getreu nachbilden. Bei der British Columbia Northern Railway haben die Zugbesatzungen unterwegs, sowie die Rangierlokbesatzungen einen Rangierhelfer, der den Zug begleitet, Fahrzeuge abkuppelt, Bremsen setzt und löst, Schläuche anbringt und Weichen entriegelt und umlegt.

Der Zugführer verwendet eine Markierung, mit dem Zweck sich die ungefähre Position des Rangierhelfers zu merken, um diesen nach getaner Arbeit wieder aufzunehmen. Dazu wird der gesamte Zug zurücksetzt, bis die Lok in der Nähe des Rangierhelfers ist. Somit kann der an Bord klettern, ohne erst hunderte von Metern weit über das Schotterbett zu laufen.

Nachdem der Rangierhelfer (in Gedanken) wieder in der Lokomotive ist, entfernt der Zugführer die Markierung von der Anlage und setzt die Fahrt zur nächsten Industrie entlang der Strecke fort, wo sich der Vorgang wiederholt.

Auf meiner Anlage ist diese Markierung eine bemalte Bahnarbeiterfigur, welche auf einem Kupferplättchen (1 Eurocent) befestigt ist. Das Plättchen sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und einen einigermaßen sicheren Stand der Figur.

Eine zukünftige alternative könnte eine Kombination aus zwei winzigen 3mm Neodym Magneten an den Trittstufen der jeweils gegenüber liegenden Ecken von Güterwagen und (Strecken-) Rangierloks sein und einem Metallplätchen am entsprechenden Fuß des Rangierhelfers. Aber bevor ich soweit gehe, installiere ich lieber magnetische Bremsschläuche an allen Güterwagen (10 Paar kosten etwa 40,-€) und MU-Kabel an allen Loks (5 Stück kosten etwa 25€). Hier ein Video-Review dazu. Da ich dann allerdings auf die lieb gewonnenen passiven Magnematicentkuppler von Kadee oder meinen magnetischen Taschenentkuppler verzichten müsste und statt dessen entweder decoderbasierte Entkuppler (teuer) oder einen Entkupplungpickel (fitzelig) verwenden müsste, belasse ich es vorerst bei meinem Konzept.

Remember your Switchman

On my planned layout, operators are required to recreate the real thing faithfully. So the train crews servicing industries along the track, as well as yard crews, have a switchman accompanying the train, to uncouple cars, set and release brakes, connect hoses and (un-) lock or throw switches.

The operator uses a marker to remember the approximate position of the switchman in order to pick him up after the switching is done, by backing up the train until the loco is near the switchman (so he can climb aboard without running along the gravel trackbed). After the switchman is back on the locomotive, the operator removes the marker from the layout and continues to the next industry along the track.

On my layout this marker is a painted figure mounted on a copper plate (one Euro cent).

Rückkehr ins Modellbahnhobby

Es ist schon Jahre her, seit ich als Modellbahner wirklich aktiv war. Ich bin neulich auf dem Dachboden gewesen und habe meine BC Northern Lokomotiven und Wagons aus einer riesigen Box geholt. Ich war wirklich überrascht, wie viele Modelle sich im Laufe der Zeit angehäuft haben.

Gegenwärtig bin ich ziemlich erpicht darauf, wieder ins Hobby zu einzusteigen. Das beginnt mit dem Entstauben von Fahrzeugen und dem aufmöbeln der Website. Letzteres erfordert die Übersetzung der englischen Artikel ins Deutsche und der deutschen Artikel ins Englische sowie der zweisprachigen Artikel einzeln in jede der beiden Sprachen. Mühsame Arbeit, aber ich finde es ist notwendig. Kurz gesagt, möchte ich die Short Line wieder zum Leben erwecken.

Ein Aspekt, der immer eines meiner Hauptziele war, ist der vorbildgetreue Bahnbetrieb. Dafür sind einige Optionen verfügbar. Car Cards, und Waybills (Wagonkarten und Frachtbriefe), Rangierlisten, eine Art elektronisches Inventar und halbautomatisches Wagonrouting. Und ich habe einige für mich neue Ideen, im Kopf.

Auch Digital Command Control (DCC) ist ein Muss. Vorzugsweise unter Verwendung von DCC-Handsteuerungen.

Da ich einige veraltete PCs, Macs und winzige Plug-Server herumstehen habe, plane ich die teilweise Computerisierung in das Konzept einzubauen. Das quelloffene Java Model Railroad Interface (JMRI) bietet diese Art von Interaktion. Und es hat ein Bahnbetrieb-Modul, das nahezu alles enthält, was ich mir für die BCNR vorstelle.

Meine derzeitig geplante Anlage ist nicht besonders groß, aber ich denke ein wenig voraus. Der Dachboden wird nach dem Auszug der Kids eine größere Anlage ermöglichen, deren Anlagenschenkel durch voneinander getrennt Gänge erreichbar sind. Der Betrieb wird mit mehr als zwei Personen möglich sein, so dass der Kommunikation untereinander eine gewisse Bedeutung zukommt.

Die Crew-Kommunikation oder Interkom (Gegensprechanlage) wird die Kommunikation unternehmen den Crews in ruhiger Atmosphäre ermöglichen ohne das Sichtkontakt besteht. Die Implementation ist dabei wahrscheinlich der einfachste Teil, indem Smartphones und Bluetooth-Headsets verwendet werden. Die gleichen Smartphones können als DCC-Handregler dienen. Discord ist für die Gegensprechanlage eine geeignete Software, die mehrere Kanäle und Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen bietet. Nun, dieser Teil ist recht einfach zu implementieren, wird aber nur benötigt, wenn große Arbeitssitzungen gehostet werden. Dieser Zeitpunkt liegt noch Jahre in der Zukunft.

Es gibt eine Abhandlung von David Haynes und einen Forenthread, in dem beschrieben wird, wie der Bahnbetrieb in JMRI eingerichtet und abgebikdet werden kann: Operations mit JMRI. Schauen wir Mal, was wir daraus lernen können.

Einige Links zum Bahnbetrieb (Ops): JMRI-Betriebshandbuch, JMRI-Dispatcher-Handbuch und JMRI-Webzugriffshandbuch

Auf jeden Fall wird JMRI ein Teil meines Layout-Konzepts sein. Ich habe es vor Jahren benutzt und es ist einfach nur besser geworden. Ich freue mich darauf, die Wagon-Routing-Funktion zu testen.

Um erst einmal loszulegen, habe ich einige Anlagendesignoptionen zu bedenken, die von einer HO-Regal-Anlage über eine kleine Spur-N-Desktopanlage bis hin zu einer größeren modularen HO-Anlage im FREMO-Stil reichen. HO ist dabei meine erste Wahl. Ich überlege mir sogar, das Spur-N-Zeug zu verkaufen.

Mit diesen Optionen ist die nächste große Entscheidung die Wahl der verfügbaren Freizeit und damir der Hingabe an das Hobby. Es gibt momentan ein sehr großes Interesse, nie h größere Pläne, aber nur ein paar Stunden pro Woche für das Hobby und so würde ein kleineres Layout diesem Umstand eher Rechnung tragen. Vielleicht ist eine Kombination aus der ersten und der dritten Option eine ganz gute Idee. Es stellt sich ddie Frage wie man ddas sinnvoll bewerkstelligen könnte.

Ich denke tatsächlich darüber nach, eine größere Regal-Anlage mit Übergangselementen zu FREMO-Modulen zu erstellen. Dies würde es mir ermöglichen, die Regal-Anlage an einen anderen Ort zu bringen, z.B.
zu einem Modulbahnertreffen (das habe ich noch mir in Betracht gezogen). Alternativ könnte ich die Verbindungsmodule selbst bauen um diese später auf der ggeplanten Dachbodenanlage weiter zu nutzen. Die Übergangselemente sollen das größere Hauotelement in ein FReMO-Kompatibles Modulbahnlayout einpassen, indem darauf geachtet wird, dass die Breite und Länge mit mehreren Standard-FREMO-Modulen übereinstimmen.

Key Layout Elements

Diese Überschrift klingt vielleicht vertraut, denn sie bezieht sich auf eine ältere Kalmbach-Publikation (Realistic Model Railroad Building Blocks: An Introduction to Layout Design Elements – Model Railroader).

Wichtige Layout-Elemente, die ich einschließen möchte, sind alle, die die BC Northern Railway in der Menge hervorstechen lassen.

Natürlich wäre das viel zu viel, um das alles auf eine winzige Regal-Anlage zu presseb. Also plane ich, dem modularen Ansatz zu folgen, der es mir ermöglicht, alles zu erfassen, aber nur einen kleineren Teil der gesamten Module zu verwenden.

Aquatic Rail Link (ARL)

Eine frei erfundene Reederei und Lagerhaus-Betriebsgesellschaft in British Columbia, die die Häfen von Port Simpson, den fiktiven BCNR-Hauptsitz in Port Adams und Stewart / Hyder mit Whittier in Alaska verbindet. Ich lasse mich im Grunde genommen von Alaska Marine Lines (AML) mit Sitz in Seattle (Teil von Lynden Transportation) und CNs Aquatrain Barge Services aus Prince Rupert inspirieren.

Ich plane den Bau einer kombinierten Eisenbahn- und Autofähre, einer eigenen Eisenbahnfähre und eines Lastkahns, der auf einem geeigneten Gerüst auch (gestapelte) Container sowie Fahrzeuge, Boote, Sattelauflieger und Maschinen über den unten auf Deck befindlichen Bahngleisen transportiert (komplett mit dem zugehörigen Schlepper). Wenn Sie Interesse an dieser Art von Lastkahn haben, folgen Sie diesem Link zu den Hafen-Webcams von Alaska Marine Lines. Der Schiffsrumpf und die Schiffe teilen sich alle einen ähnlichen unteren Rumpf, der auf dem Deck des Fahrzeugs basiert. Gleiche Endgeometrie, gleiche Breite, aber unterschiedliche Länge durch Verlängerung des Mittelteils. Dieser Rumpf wird aus extrudiertem Styropor hergestellt. Darüber hinaus wird es einen (abnehmbaren) Rahmen für den Aufbau geben, dessen Seiten entweder mit Styroporplatten (Polystyrol) oder mit Pappschaumplatten (zum Aufbau des Rumpfteils der größeren Fähre) “plattiert” werden. Der gekrümmte (anhebende) Bugabschnitt wird wahrscheinlich 3d-bedruckt sein, ebenso wie das Gerüst für den Aufbau, die meisten größeren Detailteile und einige Befestigungen für die Gleise. Das Gleiche gilt für das Heck des Schiffs.

Es gibt mehrere passende 3D-Modelle im Internet, die für den Druckprozess verfestigt und gereinigt werden müssen, aber alle Geometrie und Proportionen haben. Bereits vorhanden. Nett. Ich werde die Renderings posten, wenn ich sie fertig habe.

Die Verladerampe wird auch ein Bauteil sein, das auf einem 3d Drucker hergestellt wird. Es wird zwei handgefertigte Weichen auf der Rampe geben, um die vier Gleise des Leichters und der beiden Schiffe zu erreichen. Ich werde mein eigenes Design für diesen Verladerampe erstellen müssen und da mir die verfügbaren Modelle aus der Dampflokära nicht richtig zusagen, werde ich wahrscheinlich ein modernes Design wählen. Vielleicht mit einer aufgeständerten PKW Verladerampe über den Gleisen, über die Fahrzeuge auf das obere Autodeck der Combifähre gelangen.

Weitere Infos folgen in eigenen Artikeln die ich ggf. von hier verlinke.

Getting back into the hobby…

It’s been years since I’ve been an active model-railroader. I recently went through the attic and retrieved a huge box with my BC Northern Locomotives and Cars. I was surprised, how much has piled up over the time. Now I’m quite eager to get back into the hobby. Dusting of rolling stock and the website alike. The latter requires translating the English articles into German and the German articles into English, as well as the bilingual articles to both laguages. Tedious work, but I feel it’s necessary. In short, I’d like to bring the short line back to live.

One aspect that has always been a primary goal is operations. There are a few options available. Car Cards, Waybills, Switch Lists, some sort of electronic inventory and semi automated car routing. And there are ideas forming in my mind.

Also digital command control (DCC) is a must. Preferably by utilizing handheld DCC throttles. And since I have loads of close to obsolete PCs and Macs And tiny plug servers standing around, I always planned to use computerization as part of the design. The open soure Java Model Railroad Interface (JMRI) provides this sort of interaction. And it has an operations software that includes everything I would want.

Crew communication or intercom will likely be the easiest part utilizing smartphones and bluetooth headsets. The same smartphones can serve as handheld DCC throttles. Discord is a suitable software offering multiple channels and compatibility to various operating systems. Well that portion is quite easy to implement, but will only be required when hosting large operating sessions. That’s years into the future from now.

There is a clinic by David Haynes and a forum thread, that describes how to set up operations in JMRI: Operations with JMRI. Let’s ee what we can learn from that.

Some Links about Ops:

JMRI Operations Manual, JMRI Dispatcher Manual and JMRI Web Access Manual

Most definetely JMRI will be a part of my layout concept. I used it years ago and it just became better. I’m excited to test the car routing feature.

So in order to get going, I have a few options ranging from an HO shelf layout over a small N-Scale tabletop layout to a larger modular HO free-mo style layout. HO is my scale of choice. I do even consider to sell the N-Scale stuff.

With these options at hand, the next big choice is the choice of time devotion to the hobby. There is a huge interest, but only a couple of hours per week available for the hobby. Thus a small layout would cater to this circumstance. Perhaps a combination of the first and the latter seems like a good idea. But how’s that possible?

I’m actually thinking about building a larger shelf layout with transition elements to free-mo modules.This would enable me to move the shelf layout to a location, where a free-mo setup is available. Or to build the connecting modules myself. The transition elements are to blend the larger switching layout into a free-mo club setup by taking care that the width and length line up with multiples of standard free-mo modules.

Key Layout Elements

This heading sounds familiar?

Key layout elements that I plan to include are all that make the BC Northern Railway stand out in the crowd. Of course this would be way too much to cramp into a little place. So I plan to follow the modular aproach, which theoreticaly will enable me to capture everything, but only to use a smaller part of the total modules.

Aquatic Rail Link (ARL)

A BC Northern Rail owned freelanced shipping and stevedooring company connecting the ports of Port Simpson, the fictional BCNR HQ town of Port Adams and Stewart/Hyder with Whittier Alaska. I basically take inspiration from Alaska Marine Lines based in Seattle and CNs Aquatrain barge services out of Prince Rupert. I plan to build combined rail and car ferryboat, a dedicated railferry and a barge that also carries (stacked) containers, as well as vehicles, boats, semi trailers and machinery above the railroad tracks, supported by appropriate scaffolding (complete with its tug boat). If you are interested into this kind of barge, follow this link to the portside webcams of Alaska Marine Lines.

The barge and ships will all share a similar lower hull based on the car float’s deck. Same end geometry, same width, but different length by elongating the mid section. This basic lower hull will be made of extruded styrofoam board. On top of that there will be a (removable) framework for the superstructure, which sides will be “plated” with either sheet styrene (polystyrol) or with papersealed foam board (to construct the hull portion of the larger ferry). The curved (lifting) bow section will likely be 3d printed, as will be the framework for the superstructure, most larger detail parts and some mountings for the tracks. Same goes for the rear of the ship. There are several matching 3d ship models available on the Internet wich need to be solidified and cleaned for the printing process, but have all the geometry and proportions already in place. Nice. I will post the renderings when I have them ready.

The barge slip will also be a part made on a 3d printer. It will accomodate two handlaid turnouts to access the four tracks of the vessels. I will need to make my own design for that part and I will likely choose a modern design. Maybe with a car ramp above the tracks.

Further information will be posted in separate articles linked from here.

Historische Gesellschaft der BCNR

Nach dem Lesen einiger erst seit kurzer Zeit verfügbarer Websiten, die sich mit der Geschichte des Gebiets meiner fiktiven Eisenbahngesellschaft befassen, habe ich einige historische Unwahrscheinlichkeiten in meiner ursprünglichen British Columbia Northern Railway Geschichte und Zeitachse bemerkt.

Dies hat mich zu diesem neuen Bestreben geführt, die Geschichte mit so viel Realismus wie möglich neu zu schreiben.

Dies ist gerade heute aktueller denn je, da der Hafen von Stewart im September 2015 ein brandneues Breakbulk-Terminal (Stewart World Port) eröffnet hat, das mittlerweile den Betrieb aufgenommen hat. Im Zusammenhang mit dessen Ausbau zum Bulk-Terminal ist der Bau der Canadian Stewart Railway (Canada Stewart Port Railway) im Gespräch, welche exakt der Cranberry Branch der BCNorthern Railway entspricht, mit Ausnahme des südlichen Streckenabschnitts zwischen Cranberry Junction und Kitwanga an der CN Mainline. Diese Form von neuem Realismus trägt immens zur Glaubwürdigkeit meiner fiktiven Bahnlinie bei.

Ich wollte immer ein fiktives (freelanced) Anlagenthema, um für meine Eisenbahn einzigartige Lokomotivvarianten entwerfen zu können, ohne die Beschränkung der Modellierung spezifischer Lokomotiven oder Rollmaterial – die in meinem selbst auferlegten Zeitrahmen und Eisenbahnunternehmen existieren – mit Hilfe von Referenzfotos zu optimieren. Ich genieße es allerdings tatsächlich auch, vorbildgetreue Modelle von real existierenden Wagons und Loks anzufertigen. Aber nicht ausschließlich. Daher wollte ich meine eigene fiktive Eisenbahn haben. Freie Gestaltungsmöglichkeiten, aber mit Sinn und Verstand. Es muss realistisch sein und es sollte ein Austausch mit bestehenden Vorbildern möglich sein, für die ich mich interessiere (speziell die Canadian National und die BC Rail in der kanadischen Provinz Britisch Kolumbien).

Für mich waren die Canadian National und BC Rail die interessantesten Eisenbahnen in Nordamerika. Sie hatten einzigartige Lokomotiven und die Landschaft entsprach genau meinen Vorstellungen. Mein Zeitrahmen umfasst die Fusionsjahre von CN und BCR. Die Jahre 2000 bis 2005 – sehr großzügig interpretiert. Und meine Geschichte sollte erklären, warum es überhaupt eine Eisenbahn in meinem gewählten Gebiet geben könnte, die es in der heutige Realität einfach nicht gibt. Ein Schlüsselaspekt ist sicherlich, dass es einmal Eisenbahngleise an einigen der Orte gab die meine BC Northern passiert. Lange vergessene Strecken, die aber vor fast hundert Jahren existierten.

Um die Eisenbahn selbst zu rechtfertigen, wurden mehrere der Mineralressourcen-Standorte, die nach heutigen Standards nie profitabel waren, virtuell auf das notwendige Verkehrsaufkommen aufgewertet.

Um die meisten Ortschaften so nah wie möglich an der Realität zu halten, wurde nur ein Minimum an Änderungen vorgenommen (hinzu gedichtet). Obwohl ich mir in dieser Hinsicht etwas Spielraum erlauben werde. Es muss etablierte Industrien geben, die immer noch eine ausreichende Anzahl von Wagenladungen produzieren, damit eine Eisenbahngesellschaft nicht nur ausreichend profitabel arbeiten kann. Andererseit darf es nicht zu viel Business geben, damit sich die großen – wie die Canadian National – nicht ermuntert sehen die Gesellschaft zu schlucken. Eine private Eisenbahngesellschaft (Shortline) eben.

Falls es also nette Leute aus der Gegend gibt, die dies lesen, möchte ich erklären, dass dies im Grunde reine Fiktion ist. Ich habe nicht die Absicht, irgendeinen Historiker oder die Mission historischer Gesellschaften, die sich mit dem Gebiet befassen, zu beleidigen. Ich würde eher das Gebiet fördern, indem ich Links und Prototypinformationen zur Verfügung stelle.

Schließlich ist es Ihre großartige Arbeit und Forschung, die meine fiktive Modelleisenbahn glaubwürdig macht. Vielen Dank für Ihre großartige Arbeit.

Die BCNR Historical Society ist eine neue News-Kategorie, in der ich die BCN History detaillierter entwickeln möchte. Dies liefert Hintergrundinformationen über die Hauptkunden meiner Eisenbahn und wie diese Industrien bedient werden.

BCNR Historical Society

After reading several recently available websites dealing with the history of the area, I noticed several historical improbabilities in my original freelanced British Columbia Northern Railway history and timeline.

This lead me to this new endeavour, to rewrite the history with as much realism as possible.

This became a most current aspect, since the port of Stewart – now known as Stewart World Port – opened a brand-new breakbulk wharf in September 2015, which actually is operational as of recently. In conjunction with the upgraded port facilities at Stewart and its planned further upgrade to also become a bulk-terminal, the construction of the Canadian Stewart Railway (Canada Stewart Port Railway) is proposed, which almost exactly represents the trackage of BC Northern’s Cranberry Branch, with the exception of the southern part of the right of way between Cranberry Junction and Kitwanga on the CN mainline.

This kind of new realism supports the immersion and believability of my freelanced model railway.

I always wanted to freelance to be able to design locomotive variants that are unique to my railroad, to superdetail without the restriction of modeling specific locomotives or rolling stock existing in my self imposed timeframe and railroad company by using reference photos. I do actually enjoy modeling after specific prototype rolling stock prototypes. But not exclusively. Thus I wanted to have my own fictinal railroad. But it needs to make sense. And it needs to interchange with existing prototypes that I enjoyed modeling.

For me the Canadian National and BC Rail were the mist interesting railroads in North America. They had unique locomotives and the scenery I was after. My timeframe encloses the merger years of CN and BCR. The years 2000 to 2005. And a history that should explain why there could be any railroad in my chosen area at all, that simply isn’t there in reality. One hey aspect certainly is, that there were railroads at some of the places once. Long forgotten, but existing nearly a hundred years ago.

To justify the railway itself several of the mineral resource sites, that were never profitable by todays standards were virtually upgraded to account for the necessary traffic volumes.

To keep most towns as close to the real thing, only the bare minimum of changes will be made. Though I will allow myself some leeway in this regard. There need to be established industries that still produce a sufficient number of carloads.

However, if there happen to be nice folks from the area reading this, I’d like to state that this is basically fiction. I don’t intend to offend any historian or the mission of historical societies dealing with the area. I’d rather promote the area by providing links and prototype information.

After all, it is your great job and research, that makes my freelanced model railroad believable.

Thank you very much for your great work.

The BCNR Historical Society is a new news category, under which I plan to develop the BCN History in more detail. This will provide background information about the main customers of my railroad and how these industries are served.

Die Wahl… (Update)

Welcher 3D Drucker soll es den nun sein?

Anet A6, A8 oder E10?

Creality CR-10, CR-10S, Tevo Tornado?

Pros & Cons

Die Anet A8 UND A6 Drucker sind günstige Prusa Klone. Mit etwas Aufmerksamkeit beim Zusammenbau und Aufgeschlossenheit dafür, den jeweiligen Drucker durch Mods zu verbessern jedoch liefern sie gute Ergebnisse.

Der A6 scheint die bessere Wahl zu sein, da man ihm nachsagt ein besseres Druckbild mit weniger Mods zu erreichen, als der A8. Ergebnisse von uns bekannten Besitzern dieser Geräte scheinen dies zu bestätigen.

Beide Drucker führen Direct Extruder über die Heizplatte und können daher auch weichere flexible Materialien drucken.

Der Anet E10 greift das Design des Creality auf und bietet einen etwas kleineren Bauraum als dieser, ist aber vom Aufbau her ein vergleichbarer Drucker. Der Bauraum verfehlt nur knapp die für die meisten unserer Projekte erforderliche mindest Bauraumlänge von ca. 30cm. Sein Bauraum beträgt B22 x T27 x H30 cm.

Der Creality hingegen bietet zu einem höheren Preis eine gute Produktqualität, so das bereits Out-of-the-Box gute Drucke möglich sind. Der Druckraum ist vergleichsweise riesig. Mit B30 x T30 x H40 cm erfüllt er alle unserer Anforderungen ohne auf Tricks zurück zu greifen (wie z.B. hochkant zu drucken).

Der CR-10S greift das Community Feedback auf und verbssert den CR-10. Er ist z.B. für DualExtruder vorbereitet.

Der Tevo Tornado klont den Creality und packt noch ein paar Ideen obenauf. Das via Solid State Relais angesprochene Heizbett wird hier mit 220V betrieben, was in der community nicht unumstritten ist. Allerdings sorgt es für minutenschnelles aufheizen der Heizplatte. Der Creality bemötigt hier gerne Mal eine halbe Stunde. Das gefällt.

Sowohl der E10, als auch der CR10 und der Tevo Tornado besitzen einen Bowdenextruder, der durch seine geringere Masse prinzipiell die Voraussetzung für höhere Druckgeschwindigkeiten erfüllt. Beim Bowdenextruder sind Hotend (der eigentliche Druckkopf) vom Extruder (der das Druckmaterial durch das Hotend presst) getrennt. Der Druckkopf ist dadurch leichter. Allerdings ermöglichen diese Drucker nur das Drucken von Materialien, die sich nicht stauchen, wenn sie durch den Bowdenzug gedrückt werden. Weich-flexible Materialien fallem daher weg.

Ebenfalls gemein ist bei den Dreien, dass aus Aluschienen gefertigte Gestell, welches weitaus steifer ist als die Acrylplattenkonstruktion des A8 oder A6.

Und letztlich gibt es noch zu bedenken, dass Bertriebsgeräusche, Aufstellfläche bzw. -volumen, Belüftung, Geruchsbelästigung (beim Drucken von ABS), sowie die elektrische Versorgung und der Brandschutz eine Rolle bei der Wahl spielen. Wir planen daher für unseren Drucker ein Gehäuse zu beschaffen oder anzufertigen. Hierfür kommen reguläre Serverschränke (19” Rackserver) in Frage. Bei DIY Gehäuse wird es auf Material hinauslaufen, das unter Umständen brennbar ist. Ein Feuerlöscher in der unmittelbaren Arbeitsumgebung des Druckers gehört für uns daher zum Pflichtprogramm.

Unsere finale Entscheidung fällt wohl letztlich zugunsten des großen Druckraums aus. Creality CR10 oder Tevo Tornado. Aktuell letzterer.

Kosten

Üblicherweise wartet man auf entsprechende Promotion Codes und bestellt via Gearsbest mit Germany/ EU Priority Shipping. Die Preise unten reflektieren diese Möglichkeit:

Anet A8: ca. 150 €
Anet A6: ca. 170 €
Anet E10: ca. 280 €
Creality CR-10: ca. 330 €
Creality CR-10S: ca. 400 €
Tevo Tornado: ca. 290 €

Die Anschaffung ist zu Ende November oder Anfang Januar geplant. Bis dahin beobachten wir den Markt weiter.

Bestellung

Am 17. Nov. haben wir – die BC Northern Rail – bzw. ich (deren Eigentümer) einen Tevo Tornado für gut 280€ bestellt. Das Gerät ist noch unterwegs. Nach der Ankunft werde ich das Thema vertiefen.

Intermodal Wagons mit normalen Güterwagen mischen

Für meine BC Northern Modellbahn habe ich eine stattliche Anzahl Doppelstock-Containerwagons angeschafft. Hauptsächlich weil sie mir gefallen und weil es diese offenbar nur in Nordamerika und Australien in größerem Umfang zu sehen gibt. In kleinerem Umfang fahren diese Züge zudem in Panama und China, sowie Indien (dort jedoch auf normalen Flachwagen).

Die BCN jedoch operiert eine fiktive Brücken Route zwischen zwei Canadian National Subdivisions, der Skeena Subdivision und der Takla Subdivision.

Das Verkehrsvolumen auf diesen Strecken besteht aus Lokalen Güterzügen, welche von einem Ort ausgehend einen Streckenabschnitt bedienen und dann zum Ausgangspunkt zurückkehren. Den sogenannten Turns. Sowie aus Lokalen Güterzügen, die einen Längeren Abschnitt befahren und am Zielort weiter Klassifiziert werden, den sogenannten Locals.

Nach Fahrplan regelmäßig verkehrende Züge sind seltener. Einmal täglich rollt ein Durchgehender gemischter Güterzug von Prince Rupert nach Chipmunk, während ein Gegenzug die Strecke zurück fährt. Dies sind sogenannte Manifest Trains. Die Züge kreuzen sich bei Pinewood Junction.

Und schließlich gibt es noch einen hoch priorisierten intermodalen Zug der alternierend an geraden Tagen nach Norden und an ungeraden nach Süden fährt. Dieser transportiert neben Containern auch Auflieger und wenn es sich ergibt werden auch gemischte Güterwagen dahinter gehängt. In Pinewood Junction werden die nordwärts fahrenden Züge oft mit den von Terrace über die Pinewood Branch verkehrenden Zügen verbunden, während die Gegenzüge dort geteilt werden.

Im folgenden Video kann man einen Canadian National Zug sehen der nach diesem Konzept zusammen gestellt wurde: https://youtu.be/mrrhIF8SvhQ

Neben den oben genannten Zügen vetkehren zur Erntezeit mehrmals pro woche einheitlich aus Gezreidewagons zusammengestellte Züge in Richtung Prince Rupert. Die sogenannten Unit Trains. Die Leeren Wagons werden zumeist an die ohnehin verkehrenden Manifest Trains angehängt oder die Unit Trains fahren leer zurück.

Weitere Unit Trains verkehren zwischen der Thunder Ridge Coal Mine und Terrace bzw. Prince Rupert. Auch hier wird der Unit Train in Pinewood Jct. verbunden bzw. geteilt.

Ein weiterer “Zug” verkehrt zwischen Port Adams, wo sich der Hauptbetriebsstätten der BCN befinden, und Whittier Alaska. Einmal pro Woche operiert eine (alte) Eisenbahnfähre dorthin, die bereits seit Jahren gegen einen modernen Hochseeleichter hätte ausgetauscht werden sollen, wie er auch als AquaTrain von Prince Rupert aus nach Alaska zur Anwendung kommt. Ferner operiert dort ein Hochseeleichter und eine alte kombinierte Fahrzeug und Eisenbahnfähre. Alle drei Schiffe sind dabei in der Lage die drei weitestgehend baugleichen Laderampen in Port Adams, Port Simpson und Stewart/Hyder zu nutzen.

Bis heute jedoch besticht die teilweise etwas rostige MS Northern Star durch ihre Unverwüstlichkeit, die sie wohl auch ihrem Rumpf vetdankt, det dank US-Eisklasse A2 (Eisdicke bis 1m) ganzjährig operieren kann.