Workshop – 50ft Bulkhead Flatcar

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Bei diesem Modell habe ich virtuelles Kitbashing betrieben. Das Modell basiert auf dem Centerbeam Flat Car unten und wurde entsprechend gekürzt. Die Bulkheads wurden so skaliert, das sie dem Vorbild ähnlich sehen. Mittlerweile habe ich neue Bulkheads erstellt und auch schon ausgedruckt. Diese sind für den Umbau von bereits vorhandenen MicroTrains Wagons vorgesehen.

Zwei Bulkheads für ein MicroTrains FlatCar

Für diesen Wagon war “mehr” geplant. Daher habe ich Vorgestern das komplette 3D Modell ausgedruckt und folges ergebnis erzoelt.

Teile des Drucks haften zu gut…

Ach etwas säubern, feilen und mit etwas Schmirgelpapier kam dabei ein Güterwagen heraus, der dem geplanten 3D-Modell schon recht nahe kommt.

Fortsetzung folgt…

Workshop – 61ft Woodchip Gondola

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Hier stelle ich einen Wagon für den Transport von Holzschnitzeln nach CN-Vorbild vor. In noramerika wird der Offene Hochbordwagen als Gondola bezeichnet.

Wie man unschwer erkennen kann, wurde die Textur nur auf den Seitenflächen aufgebracht. Da hier ein 3D-Druck im Maßstab 1:160 geplant ist, habe ich auf die meisten Details verzichtet. Leitungen und Handläufe werden später mit Messingdraht ergänzt.

Der Wagenaufbau wurde in einem Stück gedruckt, was leider schief ging. Der Druck löste sich vom Bett.

Da heißt es wohl “Hausaufgaben machen”. Matterhackers haben einen ordentlichen Artikel zum ABS-Druck verfasst: How to succeed when printing with ABS. Und wenn man den ließt dann stößt man immer wieder auf die Dreifaltigkeit des 3D-Drucks:

  1. Sauber ausgerichtetes (ebenes) Druckbett.
  2. Korrekter Abstand der Extruder-Düse (Nozzle) zum Druckbett.
  3. Die Güte der ersten Schicht bestimmt die Güte des Drucks.

Daneben kommen natürlich noch die Materialeigensschaften zum tragen. Und eine vernünftige Temperaturkontrolle. Aber wenn einer der drei Punkte oben nicht stimmt, braucht man sich um den Rest gar nicht erst zu kümmern.

Workshop – Tornado Taming (oder Der Tornadobändiger)

Mein Tevo Tornado hat einen eigenen Kopf. Naja. Mir war bewusst, das ich bei einem LowCost 3D Drucker mit ein paar Wochen Optimierung zu rechnen habe. Mein selbst auferlegtes Ziel: 4 Wochen. Also grob einen Monat. Heute ist Tag 17. Wobei der Drucker vielleicht 10 Tage verwendet wurde.

Was war richtig gut?

  • Zusammenbau. 45min inkl. Lesen der Anleitung.
  • Bed-Leveling.
  • Tempo bis Druckbeginn.
  • Bedienung.
  • Druckhaftung auf dem Bett

Was müsste verbessert werden?

  • Y-Layer Versatz. Der 20mm Kallibrierungswürfel hatte 2 Versätze von etwa 1,5mm bei jedem Wechsel zwischen massiver Wandung und Infill.
  • Lautstärke (sobald die Nozzle 50°C erreicht pusten und saugen zwei winzige 50mm Lüfter Frischluft durch das Gehäuse. Ein größerer Lüfter durchmesser könnte das beheben. Evtl langsamer drehende Lüfter mit größerer Luftfördermenge.
  • Druckbettunebenheiten (die Mitte ist zwischen 0,1 und 0,2 mm höher als die Bereiche über den Nivellierschrauben. Drucke waren Folglich gequetscht. Langfrist steige ich evtl auf Glas um, aber für den Moment versuche ich ein Custom Raft zu entwickeln, das die Bettform abbildet und auf dem der Druck haftet. Außerdem wirft das BuildTack, das ab Werk verbaut ist Blasen. Diese scheinen Temperaturabhängig zu sein. Mal sehe ob ich das austausche.
  • Betriebsgeräusche. Sirren, Brummen, Dröhnen (vermutlich ein akustischer Effekt aufgrund des Schreibtischunterschranks und der Hokzbalkendecke).
  • Warping/Curling (nur ABS). Drei mögliche Ursachen. Erstens: Druckbettunebenheit (s.o.). Zweitens: Druckbetthaftung (Lösung evtl. ABS-Acetone-Slurry). Drittens: Temperaturgefälle oberhalb des Druckbetts (Lösung: Enclosure, Nozzle-Lüfter Einstellung, Bett-Temperatur Einstellung, Drucktemperatur Einstellung).

Lösungsansätze und Lösungen

Hier kommt das Internet zum Einsatz. Einschlägige YouTube-Kanäle. Foren. Benutzergruppen. Ich versuche alle Ressourcen für jede erfolgreiche Lösung zu dokumentieren um es anderen Besitzern dieses Druckers so leicht wie möglich zu machen.

Lösung: Y-Layer Versatz

Die Ursache für den Versatz der Drucklage um bis zu 2mm (in meinem Fall) ist laut ruiraptor’s hervorragender TEVO TORNADO – Y axis layer shift analysis (YouTube – Video) eine Spannungs-Unterversorgung des Y-Stepper-Motors, die dank der entsprechenden Potentiometer auf dem Mainboard des Druckers verhältnismäßig einfach korrigiert werden können. Die Folgende Tabelle zeigt die Werte meines Druckers vor der Korrektur, die spezifizierten Vref soweit bekannt, meine Wunschwerte und die tatsächlich erzielten Referenzspannungen (Vref):

  Vref (ab Werk) Vref (Spezifikation) Vref (Wunsch) Vref (korrigiert)
X-Achse Schrittmotor 0,866 0,950 0,850 0,853
Y-Achse Schrittmotor 0,815 ? 1,000 1,011
Z-Achse Schrittmotor 0,825 0,950 0,850 0,855
E0 Schrittmotor 0,781 0,950 0,850 0,856
E1 Schrittmotor 0,806 (unbenutzt) 0,850 0,806

Nach der Korrektur konnte ich den Drucker mit einer Druckgeschwindigkeit von 125mm/s betreiben, ohne das ein Laerversatz aufgetreten ist. Zuvor habe ich diese auf knapp 60mm/s reduziert um den Effekt so weit wie möglich auszuschließen. Die Maximal mögliche Druckgeschwindigkeit des Tevo Tornado liegt bei 150mm/s, was demnächst ausgetestet wird.

Weitere Infos und Lösungen folgen, soweit verfügbar…

ABS – Juice, Glue & Slurry

  • ABS – Flüssigkeit (oder Saft = Juice) wird verwendet, um eine bessere Druckbetthaftung zu erzielen. Man soll es nicht aufs BuildTak schmieren, was ich selbst erst gelesen habe, nachdem ich es probiert habe. In Retrospektive würde ich sagen, dass die Blasenbildung meines werksverbauten BuildTaks vermutlich auf diesen Anfängerfehler zurückzuführen sind. Lesson learned.
  • ABS – Kleber (Glue) wird verwendet um ABS-Teile zu verkleben (wer hätte das gedacht).
  • ABS – Paste (Slurry) wird verwendet um Lücken oder riefen zu füllen, quasi als Spachtelmasse.

Die Herstellung gelingt mittels ABS-Resten und Aceton in bestimmten Mischungsverhältnisen, die sich mit einer genauen Küchenwaage (Digitalwaage) und einem Messbehälter (ich verwende Einwegspritzen) gut abmessen lassen. Das Rezept und genauere Erklärungen über das wie und warum findet Ihr in diesem MatterHackers-Artikel: How to make ABS Juice, Glue and Slurry.

Workshop: Weitere Wagon-Modelle

In den vergangenen Tagen habe ich versucht geeignete 3D-Modelle für meine Modellbahn zu finden. Doch da das was ich mir vorgestellt habe nicht verfügbar war, habe ich mir eigene Modelle in Blender erstellt.

62ft Woodchip Gondola

Dieser Wagon hat seinen eigenen Baubericht erhalten

50ft Bulkhead Flatcar

Auch dieser Wagon hat seinen eigenen Baubericht

61ft Bulkhead Flat Car

Das nächste Projekt basiert auf Michael Ebys exzellenten Eisenbahnwagon-Zeichnungen. Die Verwendung der folgenden Abbildung erfolft mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Michael Eby (http://trainiax.net).

 

61ft GSC Bulkhead Flatcar, Copyright 2001: Michael Eby

73ft Centerbeam Flat Car

(BCOL-Vorbild)

Centerbeam Flat Cars dieser Länge waren zu der Zeit/Epoche in der meine Spur-N Anlage angesiedelt sein soll noch nicht verfügbar. So handelt es sich bei diesem Modell mehr oder weniger um Beiwerk, das nebenbei abgefallen ist. In der Abbildung sind noch die falschen Handgriffe zu sehen.

Neue Rendergrafiken folgen in Kürze.

Workshop: Kato 11-105 Abmessungen & Technische Daten

Modelldaten

GE 44 Ton Switcher – Kato 11-105 Chassis

Hersteller Kato Japan-Import
Modell 11-105 N Gauge Chassis
Ladenpreis 20-30 Euro (z.B. Conrad, etc.
Onlinepreis 12-18 Euro (z.B. Amazon, etc.)
Länge 58,0 mm
Abstand Drehzapfen 32,0 mm
Breite 15,3 mm
Rahmenhöhe 6,0 mm, circa
Höhe 15,9 mm
Motorlänge 15,0 mm, circa, ohne Welle
Motorbreite 10,0 mm
Motorhöhe 7,0 mm, circa

Bemerkungen

Kato 11-105 Chassis

Das Chassis ist vormontiert und kommt ohne Kabel aus. Beide Drehgestelle sind stromführend und übertragen die Fahrspannung über zwei gefederte Leiterbahnen auf eine kleine PCB-Platine und zwei weitere gefederte Leiterbahnen auf die Motorkontakte.

Kato 11-105 Chassis – Leiterbahnen

Entfernt man die seitlichen Stabilisierungskanten auf der Oberseite des Rahmens, gehen auch die Retentionen die das PCB festklammern verloren und der gesamte elektrische Leitungsapparat fällt auseinander. In diesem Fall ist es evtl. nötig Kabel an die winzigen Kontakte der Drehgestelle und des Motors zu löten. Alternativ könnte man einen veränderten Rahmen nutzen, der diese Limitationen berücksichtigt.

Kato 11-105 Chassis – Teile des Seitenrandes entfernt

Out of the Box eignet sich das Chassis für Modelle, deren Wagenkasten über die gasamte Breite der Lok geht (Box Cab).

Katie 11-105 Chassis – Seitenrand herunter getrimmt

Plant man hingegen – wie ich – ein Modell mit schmaleren Motorhauben muss man entweder nicht vorbildgetreu verbreiterten Hauben (wie in diesem Modell) verwenden, oder den Rahmen so umbauen, das z.B. der Motor hochkant eingebaut werden kann.

 

Workshop: GE 44 Ton Switcher – Erster 3D-Druck

Zum Einstiegsartikel Workshop: GE 44 Ton Switcher – Planung

Mein zweiter erfolgreicher 3D-Druck ist gestern Abend durch gelaufen. Es ist erst der fünfte gestartete Druckauftrag auf meinem neuen Tevo Tornado 3D-Drucker (Gearbest.com-Link). Zudem habe ich mich bewust für die Nutzung von ABS als Filament entschieden. Die Gründe erörtere ich später noch.

Dieser Post soll der weiteren Dokumentation dieses Bauprojektes dienen und die einzelnen Arbeitsschritte werden in eigenen Beitragen berücksichtigt. Hier nun einige Fotos des Drucks, so wie ich ihn von der Bauplatform gekratzt habe.

GE 44 Ton Switcher – right off the printbed

Es wurden keine Nachbearbeitungen vorgenommen. Der Druck dient vornehmlich dazu die Grenzen des machbaren zu erkennen und die Lösungsansätze zu dokumentieren.

GE 44 Ton Switcher – detaIl view 01

Und hier noch ein Foto, das den Ausdruck im Vergleich zu dem motorisierten Chassis Typ 11-105 von Kato zeigt. Dieses muss für die Nutzung jedoch modifiziert werden.

GE 44 Ton Switcher – Kato 11-105 Chassis

Bisher wird der Drucker “out of the box” betrieben. Es wurden weder Anpassungenen an der Platine (Anpassung der Stromversorgung für den Steppermotor der Y-Achse) oder am Aufbau vorgenommen.

GE 44 Tonner Rahmen auf getrimmten Kato 11-105 Chassis

Beim obigen Foto wurde lediglich die Stützstruktur entfernt, jedoch keine Nacharbeit am ABS-Kunststoff durchgeführt. Chassis und Rahmen passen gut zueinander. Bei dem abgebildeten Rahmen wurden keine Aufnahmeschächte für die Micro Trains Magnematic Kupplungen vorgesehen.

Einige Änderungen am Chassis waren nötig, um die Nutzung dernMicro Trains MagneMatic Kupplungen zu ermöglichen.

Kato Chassis, ABS-Rahmen und MT-Kupplungen

Weitere Fotos folgen in Kürze.

 

Workshop: GE 44 Ton Switcher – Planung

Meine erste Lok im 3D Verfahren wird eine klassische 44 Tonnen Rangierlok von General Electric sein. Das Gehäuse wird dabei mit einem 3D Drucker erzeugt und so konstruiert, das es auf ein Kato 4-Achs-Chassis – wie es z.B. auch bei Conrad.de erhältlich ist – aufgesetzt werden kann.

GE 44 ton Switcher – Image Public Domain

Das Modell wird – wie üblich – in Blender erstellt. Hier ein erstes Rendering, basierend auf der STL Datei von GE44.org.

Und hier das modifizierte Modell mit einigen Details, sowie einem 3D-Model einer MT-ähnlichen Kupplung.

GE 44 Ton Switcher (basic frame, cab and trucks by GE44.org)

Um hier eine gute Detaillierung zu erhalten, plane ich den Druck mit einem kleineren Nozzle-Durchmesser durchzuführen. Der Drucker hat Standardmäßig eine 0.4 mm Düse (Nozzle) und für die Bauteile im Maßstab 1:160 habe ich mir ein 0.2 mm Düse zugelegt. Eine 0.3 mm Düse habe ich mir für Modelle im Maßstab 1:87 zugelegt.

GE 44 Ton Switcher (basic frame, cab and trucks by GE44.org)

Grundsätzlich plane ich in Komponenten, die ggf. mit unterschiedlichen Düsen gedruckt werden.

Weiter unter hänge ich ein Video meines 3D-Druckers in Aktion an. Um dieses schöne 3D-Modell auf ein Kato 11-105 Chassis afsetzen zu können mußte ich leider ein wenig “Modeler’s License” anwenden und schummeln. Die Motorhauben wurden auf eine Innenbreite von 10mm verbreitert um raum für den Motor zu bieten. Zudem musste vom Chassis die Oberhaube seitlich abgetrennt werden, so das nur noch der Längsanteil mit seinen winzigen Klammern vorn und hinten den Motor halten. Für den ersten Test mag das noch angehen, doch ich Plane ein eigenen Chassis mit Motorhalterung zu entwerfen und auszudrucken.

Aktuell drucke ich mit ABS und habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Nach 3,5 Std. war es vollbracht.

Folgebeitrag: Workshop: GE 44 Ton Switcher – Erster 3D-Druck

Welche Kupplung?

Die unvermeidbare Frage stellt sich nun auch im Maßstab 1:160 (im Maßstab 1:87 habe ich mich vor gut 20 Jahren für Kadee Kupplungen entschieden und es nie bereut): welche Kupplung soll es sein?

Machen wir uns nichts vor. Rapido Kupplungen sind internationaler Standard. Aber sie sind bestenfalls funktional. Vorbildgetreu oder wenigstens Vorbildähnlich sind sie nicht.

Zudem haben alte (magnetische) Minitrix Entkuppler die Angewohnheit die Wagons an den Drehgestellen anzuheben, wenn man diese nicht genau unter der Kupplung auslöst. Manchmal springen dabei die Radsätze aus dem Gleis.

Meine ersten Microtrains Wagons dagegen boten mir die Zuverlässigkeit und Leichtgängigkeit, die ich von den Kadee Kupplungen im Maßstab HO kannte. Wow. Ich war – ich bin – begeistert.

Wehrmutstropfen: Entweder man baut diese selbst zusammen (Pinzetten und Lupe gefällig?), oder man kauft Drehgestelle samt Kupplung zu Preisen, das einem schwindelig wird. Also Pinzetten und Lupe.

Bei diesem Händler fand ich was ich suchte: US-Modelrailroader und in dessen Angebot Micro Trains Line Universal Body Mount Short Shank Couplers (ich habe das letzte Bulk-Pack ergattert, daher ist hier nur ein vormontierter doppelter Satz verlinkt).

Ich plane die Microtrains Kupplungen an allen Zügen zu verwenden. Einige Garnituren allerdings bleiben zumeist zusammen. Personenwagen zum Beispiel. Bei diesen belasse ich die originalen Rapidos mit Ausnahme des ersten und letzten Wagons an denselben.

Alle Loks erhalten Microtrains Kupplungen. Eventuell werden zwischen A- und B-unit jedoch erst einmal die originalen Kupplungen belassen um hier Kosten zu sparen.

Am wichtigsten sind mir zuverlässige Kupplungen an allen Güterwagen und Loks, da diese beim Rangieren stark beansprucht werden. Denn jede Anlage, die ich jemals bauen würde, muss für den realitätsnahen Bahnbetrieb konzipiert sein.

BC Northern Marine Modelle

Wie bereits an anderer Stelle beschrieben unterhält die BC Northern nicht nur eine Eisenbahnlinie, sondern auch als Reederei BC Northern Marine eine Flotte unterschiedlicher Schiffe.

Ursprünglich benötigte die BCN Kapazitäten um Eisenbahnwagons von Stewart nach Prince Rupert zu schaffen, ohne diese über Kitimat leiten zu müssen. Dafür wurden zunächst Eisenbahnleichter angeschafft und die passenden Schlepper besorgt. Durch den Bedarf auch Trucks, Container und PKWs zu Transportieren kam kurze Zeit später eine Eisenbahnfähre dazu.

Mittlerweile ist BCNM im Offshoregeschäft etabliert und erwirtschaftet dort Finanzielle Ressourcen für die Flottenmodernisierung in form einer neuen ROPAX Fähre und mehreren Offshore Spezialschiffen. Hier folgt eine Liste mit geplanten Wasserlinien Modellen für die BC Northern. Als Werft hat man sich für die niederländische DAMEN-Werft sowie die Flensburger Schiffbau Gesellschaft entschieden.

Zumindest bei Damen gibt es sehr schöne Broschüren zu den geplanten Schiffstypen. Auf jeder der verlinkten Seiten ist ein PDF-Dokument hinterlegt, welches interessante Zeichnungen für den Modelbauer enthält.

Weitere interessante Modelle

  • SRV-80 Multipurpose Vessel
  • Ulstein
  • Vard OSCV Offshore Subsea Construction Vessel

Für die BC Northern Rail (Modellbahn) werden nicht alle Schiffe gebaut. Hauptsächlich jene die auf der Anlage eine Funktion haben. Dennoch gehört es zum Konzept der Hintergundgeschichte schlüssige Informationen zu erarbeiten, damit die einzelnen Aspekte sauber ineinandergreifen. Der Transport von Ausrüstung zu dieser Flotte erzeugt Wagenladungen für die Modellbahn. Das ist die Crux.

Proto-Realismus oder “Gut Genug”?

Unter Proto-Realistisch verstehe ich die Nutzung von vorbildgetreu funktionierenden Miniaturen. Dazu gibt es neben den reinen Superdetaillierungs-Bausätzen eine Reihe von AddOn-Produkten für den HO-Enthusiasten:

In diesen Kategorien gibt es noch viel zu erfahren, zu bauen und zu investieren. Nach und nach werde ich mir eine dieser Kategorien herauspicken und die eine oder andere Lokomotive damit ein Stück realistischer gestalten.

Momentan jedoch ist mein Hauptansatz der “Gut Genug” Ansatz. Dieser geht davon aus, das ein Modell genau dann gut genug ist, wenn es die gewünschte Funktion erfüllt ohne zu stören. Etwas Wettern gehört schon allein aus den Grund auch bei solchen Modellen dazu, da es die Plastikfärbung zugunsten einer realistischeren den Witterungseinflüssen ausgesetzten Lackierung ersetzt. Individuelle Reporting Marks sind mir nur bei HO wichtig, das die Ziffern dort gut lesbar sind. Das Routing bei Spur N wird hauptsächlich über besondere Merkmale und Farben der einzelnen Wagons erzielt.